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Workshop zum Thema Humor und Kreativität

From Parasol

Einleitung

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Wir hatten einen Workshop zum Thema Humor und Kreativität mit Peter Wittkamp (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wittkamp). Der Workshop bestand aus einem Vortrag und verschiedenen praktischen Übungen, welche hier nun angerissen und/oder beschrieben werden, inkl. Beispielen.

Wer Interesse hat, kann sich natürlich auch die Präsentation von Peter Wittkamp direkt ansehen, siehe unten.

Man kann Humor nicht lernen, aber verbessern – zum Beispiel mit verschiedenen Humor- und Kreativitäts-Techniken.

Hilfreich ist hier z.B. die Osborn-Checkliste: https://de.wikipedia.org/wiki/Osborn-Checkliste

Auf Knopfdruck kreativ werden?

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Schwierig! Mit unterschiedlichen Übungen und Techniken können aber mögliche Blockaden umgangen werden.

Generell sollte sich immer gefragt werden:

  1. Warum?
  2. Was wäre, wenn…

Bei dieser Übung geht es nicht darum, auf Knopfdruck kreativ zu werden, es stellt vielmehr einen Prozess dar. Im Workshop selbst haben sich die einzelnen Teilnehmer*innen Themen überlegt, die sie besonders interessiert oder in denen sie sich besonders auskennen. Auf dieser Basis können dann die Fragen erstellt werden.


Beispiele für “Warum?”:

  • Warum sind alle Berghain Besucher*innen schwarz gekleidet?
  • Warum setzen sich Katzen immer in Kartons?


Beispiele für “Was wäre, wenn…?”

  • Was wäre, wenn das Berghain schwarze Kleidung verbieten würde?
  • Was wäre, wenn Katzen uns als Haustiere halten würden?

Mit dieser Methode beschäftigt man sich unweigerlich näher mit bestimmten Themen und trifft ggf. auch auch Kurioses und Absurditäten, welche wir im Alltag vielleicht beobachtet haben.

Weitere Übungen und Techniken

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  • Brainstormen

Der Klassiker. Eine Gruppe setzt sich zusammen und schreibt alle möglichen Ideen und Ansätze zu bestimmten Themen runter. Hier geht es in erster Linie ums Sammeln von Ideen. Es ist wichtig, alles ohne Wertung aufzuschreiben. Ist beispielsweise eine Idee noch nicht passend, fällt der/dem nächsten vielleicht etwas Besseres auf gleicher Basis ein.

  • Assoziation/Mindmap

Das Überthema kommt in die Mitte und alle Assoziationen werden idealerweise drumherum geschrieben – alles, was mit diesem Überthema zu tun hat, ist relevant. So bewegt man sich zwar in einem engerem Kosmos, aber dennoch besteht die Möglich, auf neue Ideen und Inhalte zu kommen.

  • Bisoziation

Bei der Bisoziation werden unter Umständen zwei völlig verschiedene Themen miteinander verbunden. Haben wir z. B. ein Thema, zu dem wir kreativ werden müssen (z. B. PENNY) können wir uns irgendeine beliebige Inspirationsquelle suchen (z. B. Zeitung, Instagram Feed, Facebook Feed, Twitter Feed, Bücher, Möbel und Deko im Raum,...) und diese nach einer weiteren Quelle durchsuchen.

Beispiel 1:

PENNY + Sonne

Aus diesen beiden Quellen wird nun eine kleine Idee geformt.

Idee:

PENNY bringt eine neue, nachhaltige Sonnenmilch auf den Markt


Beispiel 2:

PENNY + Freiluftkino

Idee:

PENNY verwandelt Parkplätze in Freiluftkinos

  • Kopfstandmethode

Versuche das Gegenteil zu machen und verwandle deinen größten Fehler in eine Stärke. Überlege quasi schlechte Ideen, die sich bei genauerer Betrachtung ins Gute drehen lassen.

Beispiel:

Tele 5 und SchleFaz: Die schlechtesten Filme aller Zeiten.

SchleFaz zeigt also schlechte Filme und hat damit ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen und Kult-Status erreicht.

Fazit

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Alle Teilnehmer*innen waren sich einig: jede dieser Übungen ist durchaus wirksam. Selbst wenn sie sich teilweise nicht so einfach anwenden lassen, bietet sie eine ideale Basis eventuelle Blockaden zu lösen. Wenn Briefing ggf. mal sehr frei sind, könnte man die Übungen tatsächlich 1 zu 1 anwenden. Auf jeden Fall unterstützen sie die Kreativität und unterstützen zudem auch den Teamgeist und den Austausch.


Hier geht's zur Präsentation.