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Schriften, Fonts & Schriftlizenzen

From Parasol

das wichtigste: "Lizenznehmer muss immer der tatsächlich Nutzer der Schrift (= Designagentur) sein. NICHT unser Kunde. Will der dieser die Schrift selbst verwenden muss er sie getrennt lizensieren."

Lizenzkosten gibt es in drei Varianten in unseren Abrechnungen: - die Kosten für die Lizenz allein begleichen, weil sie die Schrift ohnehin für verschiedene Aufträge und Kunden gebrauchen kann (also auf Department) - die Kosten für die Lizenz direkt und in der Abrechnung sichtbar an den Kunden weitergibt, also im KVA (bevorzugt ;)) - die Kosten innerhalb von Arbeitskosten an den Kunden weitergeben

ACHTUNG: Jeder Schriftart kommt meist nur mit der Lizenz für einen 1 Rechner. Sie dürfen weder an Kunden noch an Freelancer in form von Paketen oder "einfach so" weitergegeben werden. Druckereien in der Form von druckfähigen pdfs oder anderen Formaten sind hier je nach Schrift häufig eine Ausnahme im Lizenzvertrag EULA

Im Gegensatz zu den meisten Foto- und Filmrechten, sind Druckschrift-Lizenzen nicht auflagenabhängig. Mit einer einzigen Schriftlizenz für 30 Euro können Millionen von Drucksachen produziert oder das Logo eines global agierenden Konzerns entwickelt werden, ohne dass dies irgendwelche Mehrkosten verursachen würde. Hier muss keine gesonderte Nutzung vereinbart werden. Verrückt, ist aber so.

Da immer viele Fragen aufkommen, hier ein Link zu dem meiner Meinung nach besten Artikel: https://www.typografie.info/3/artikel.htm/wissen/mythos-schriftlizenzen/