Phishing/Ransomware
Was ist Phishing?
[edit]Beim Phishing geht es darum, euer Vertrauen schnell zu gewinnen, mögliches Misstrauen zu zerstreuen und eure Hilfsbereitschaft zu benutzen. Man versucht euch dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben. Die Kommunikation erfolgt per Anruf, Mail, SMS oder ähnlichem. Je nachdem wie viel Recherche und Aufwand die Betrüger betreiben, können diese Kontaktaufnahmen sehr vertrauenserweckend und seriös wirken, weil die Betrüger Namen von wichtigen Personen bei Parasol kennen (Geschäftsführer, Projektleiter, Freelancer).
Wie erkennt man Phishing-Nachrichten?
[edit]Die meisten Phishing-Angriffe erfolgen per Mail, aber in letzter Zeit nimmt auch die Anzahl an per SMS oder sozialen Netzwerken gesendeten Nachrichten zu. Meist ist das Ziel der Nachricht, den Empfänger dazu aufzufordern, Daten in eine (gefakte) Webseite anzugeben oder Schadsoftware zu installieren. Daher sollte man auf folgende Punkte besonders achten:
- Die E-Mail-Adresse des Absenders
- URLs, die man aufrufen soll
- Rechtschreibung und Grammatik des Textes
- Anhänge
Wenn euch irgendetwas davon seltsam vorkommt, solltet ihr die E-Mail am besten sofort löschen. Bevor ihr einer URL aus einer E-Mail folgt, gebt ihr bekannte URLs lieber von Hand ein statt auf den Link in der E-Mail zu klicken. Bevor ihr Anhänge öffnet, die ihr nicht erwartet, fragt lieber (telefonisch oder per Chat) beim Absender nach, ob dieser die Mail wirklich verschickt hat. Im Zweifel ruft uns an und fragt nach. Aber leitet uns die Nachricht nicht weiter. Wenn, dann schickt uns einen Screenshot davon. Solltet ihr doch einen Anhang geöffnet haben Wenn ihr doch einen Anhang geöffnet oder eine potenzielle Schadsoftware installiert habt, ist das wichtigste, dass ihr ruhig bleibt. Niemand wird euch deswegen den Kopf abreißen. Aber es ist wichtig, dass wir so früh wie möglich davon wissen, um darauf reagieren zu können. Also auch hier lieber einmal mehr bei uns melden als einmal weniger. Das erste aber, was ihr tun müsst, ist: den Rechner vom Netzwerk/WLAN zu trennen. Damit verhindert ihr, dass sich eine evtl. installierte Schadsoftware auf andere Rechner ausbreiten kann. Schaltet den Rechner aber bitte nicht aus, denn das könnte die weitere Analyse erschweren. Erst danach kontaktiert bitte Peter Norenkemper oder Stefan Kirste. Und bedenkt: da euer Computer keine Internetverbindung hat, fällt er als Kommunikationsmittel aus. In Anbetracht der Wichtigkeit solltet ihr auch lieber anrufen als eine E-Mail zu schreiben. Wenn ihr die beiden nicht erreichen könnt, meldet euch bei unseren Informationssicherheitsbeauftragten Robert Kulis oder Philip Thomé oder direkt bei Philip Hansen oder Sebastian Druschel.
Kurz zusammengefasst
[edit]Schritt 1: Rechner vom Netzwerk/WLAN trennen
Schritt 2: Verstärkung rufen