Offene Daten
In Animations / Postproduktionsprojekten kommt es hin und wieder vor, dass Kunden offene Daten abfordern. Diese sind, außer es ist anders vereinbart, jedoch niemals im ursprünglichen Produktionsbudget enthalten. Teilweise schließen wir sie sogar explizit in unserem Produktionsanschreiben / der Leistungsbeschreibung aus. Der Hintergrund: die offnen Daten geben an vielen Stellen Einblick in unsere Tools und Arbeitsweise - ein Einblick, den unsere Kunden nicht erhalten sollten. Außerdem sind sie der Grund, warum Kunden mit Adaptionen / Folgejobs zu uns kommen und nicht mit anderen Dienstleistern oder inhouse arbeiten. Deshalb gilt: offene Daten, wie 3D Files, offene Schnittprojekte, AFX Projekte geben wir nicht raus.
Es lohnt sich bei einer solchen Anfrage deshalb immer erstmal zu fragen, wofür die Daten benötigt werden. Können wir die Aufgabenstellung, die hinter der Anfrage steht, ggf. auch selbst dem Kunden anbieten? Reicht ggf. eine Cleanversion?
Egal wann die Fragestellung auftaucht, involviere immer deinen Teamlead oder PSL Partner / Geschäftsführer, damit ihr gemeinsam über die richtige Antwort und Reaktion entscheiden könnt.
Für den äußersten Fall gibt es eine Faustregel: Offene Daten werden mit 20% des Produktionsbudgets berechnet.