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SocialMediaNews

From Parasol
Revision as of 14:06, 7 November 2018 by Alexandra Quant (talk | contribs)

What's New – Social Media #13

Manche Dinge auf Facebook und Instagram sind einfach irgendwie so entstanden und machen nicht immer Sinn. Zum Beispiel, dass Link-Posts (und Anzeigen) auf Facebook ein Bildformat von 1:19 benötigen und auf Instagram mit 1:1 bereitgestellt werden. Zwar funktionieren auf Instagram auch Ads im 1:19 Format, aber warum sollte man sich mit weniger Platz begnügen? Das hat man sich jetzt wohl auch bei Facebook gedacht, das Format umgestellt und an Instagram angepasst:

Neues Format: 1.200 x 1.200 Pixel (mindestens 600 x 600 Pixel) Auch für organische Links im Feed ist die Umstellung geplant. Die Änderungen beziehen sich zwar aktuell nur auf Link-Ads auf Facebook, es dürfte allerdings nicht lange dauern, bis Facebook die Änderung auf alle Links im Feed anwendet.

Die Empfehlung wäre, ab sofort das Bildmaterial auf Websites für Link-Posts quadratisch bereitzustellen. Ihr solltet allerdings beachten, dass es bis zu einem Launch bei allen Nutzern dazu kommen wird, dass die Bilder abgeschnitten werden. Sie sollten also im besten Fall im Format 1:19 und im Format 1:1 ganz gut funktionieren.

Messenger Marketing

Über 100 Mrd. Nachrichten werden pro Tag über WhatsApp und den Facebook Messenger verschickt – WhatsApp ist dabei klar die führende Messaging App in Deutschland.

Das Teilen und Empfehlen von Inhalten ist fest in unserer Kommunikation verankert – das merkt ihr sicher auch daran, wie häufig ihr WhatsApp oder den Facebook Messenger verwendet. Messenger People hat nun eine Studie zur Messenger Kommunikation für Unternehmen durchgeführt. Ein Ergebnis: 62 % der Befragten nennen WhatsApp als den Kanal, wenn es um Sharing geht. Facebook liegt mit 35 % auf dem zweiten Platz. Durch die stetig wachsende Nutzung von Stories, spielt auch Instagram eine immer größere Rolle. Bereits 12 % teilen Inhalte auf Instagram. Hierzu werden hauptsächlich Stories zählen, die über Instagram Direct geteilt werden. Trotzdem ist der Abstand von WhatsApp zu anderen Kanälen riesig. Verbreitung, Geschwindigkeit, Usability und Kommunikationsverhalten machen WhatsApp zum führenden Kanal.

Ein reines Teilen von Inhalten ist zwar schön, wird aber erst dann effektiv, wenn die Empfänger sich die Inhalte auch ansehen. Werden Inhalte über WhatsApp geteilt, dann sind sie an eine Person oder Gruppe gerichtet. Weiterer Pluspunkt: Push Notifications. 45 % lassen Benachrichtigungen von WhatsApp auf dem Sperrbildschirm zu. Wieder der erste Platz und wieder mit Abstand – Facebook Benachrichtigungen kommen auf 20 % und Instagram auf 11 %.

Dass Messenger ein elementarer Teil der Zukunft von Facebook sind, überrascht nicht. Neben den Vorteilen von Messaging Apps als Servicekanal, gewinnt auch die Verbreitung von Inhalten weiter an Bedeutung.

Die komplette Studie mit weiteren Informationen zur Bedeutung von WhatsApp für den Kundenservice und einer Branchenübersicht schicke ich euch gerne per Mail zu oder ihr findet sie zum Download bei Messenger People.

Nutzerzahlen: Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp (Oct. 2018)

Facebook Nutzerzahlen Oktober 2018 (Q3 / 2018)

Jedes Quartal veröffentlicht Facebook aktuelle Nutzerzahlen, hier die aus Q3:

  • 2,3 Milliarden Facebook Nutzer gibt es.
  • 1,5 Milliarden nutzen Facebook jeden Tag (+9% zum Vorjahr).
  • 2,6 Milliarden Menschen nutzen Facebook, WhatsApp, Instagram oder den Messenger (+100 Millionen zum letzten Quartal).
  • 2 Milliarden Menschen nutzen mindestens einen der Dienste jeden Tag.
  • 13,7 Mrd. US$ Umsatz hat Facebook im letzen Quartal gemacht (+33% YTY).
  • 100 Mrd. Nachrichten werden jeden Tag über die verschiedenen Dienste verschickt.
  • 1 Mrd. Stories werden jeden Tag von den Nutzern geteilt.
  • Marketplace wird von 800 Millionen Menschen genutzt
  • 3 Millionen Unternehmen nutzen WhatsApp
  • Es gibt 90 Millionen Facebook Seiten.

Mehr Zahlen, Diagramme und Fakten dazu findet ihr hier.

What's New – Social Media #12

Facebook Newsfeed: Neues Feature gibt mehr Hintergrundinformationen zu Nachrichten

Facebook hat in diesem Jahr schon einige Änderungen am Newsfeed und dessen Algorithmus vorgenommen. Facebook möchte keine Engagement Baits und Fake News mehr im eigenen Feed haben. In Zukunft soll es mehr Hintergrundinfos und Kontext zu den Nachrichten im Feed geben, damit man diese als Nutzer besser einschätzen kann:

(…) we’re making it easy for people to view context about an article, including the publisher’s Wikipedia entry, related articles on the same topic, information about how many times the article has been shared on Facebook, where it is has been shared, as well as an option to follow the publisher’s page. When a publisher does not have a Wikipedia entry, we will indicate that the information is unavailable, which can also be helpful context. (…)

Sofern möglich, wird Facebook also in Zukunft Kontext zu Nachrichten anzeigen:

Weitere News von anderen Quellen – damit es nicht nur bei einer ggf. einseitigen Meinung bleibt. Informationen über die Quelle – mit einem Wikipedia-Artikel über das Medium in dem der Artikel veröffentlicht wurde. Verbreitung – bei den Nutzern auf Facebook und auch unter anderem wo der Artikel überall geteilt wurde. All dies verbirgt sich hinter einem kleinen „About this article“ Button im Feed:

Dabei testet Facebook auch Hintergrundinformationen für den Autor. Es gibt nicht nur mehr Transparenz, sondern auch mehr Reichweite für Seiten, die von Nutzern als vertrauenswürdig bewertet wurden.

Und wie findet Facebook das heraus? Über Umfragen bei den Nutzern. Hierzu wird laufend eine repräsentative und stetig wechselnde Gruppe von Menschen auf Facebook befragt. Die zweistufige Befragung zielt darauf ab, die Vertrautheit der Menschen mit verschiedenen überregionalen Nachrichtenquellen sowie ihr Vertrauen in diese Medien zu erheben.

Brand Collabs Manager: Influencer Tool von Facebook kommt nach Deutschland

Im Juni hat Facebook ein eigenes Influencer Tool unter dem Namen „Brand Collabs Manager“ ausgewählten Unternehmen und Influencern in den USA zur Verfügung gestellt. In den nächsten Wochen soll es auch nach Deutschland kommen.

Die Funktionen sind relativ einfach. Es geht darum, Unternehmen und Influencer zusammenzuführen. Unternehmen können aktiv auf die Suche nach passenden Influencern gehen und haben dazu diverse Filtermöglichkeiten. Unter anderem können sie sehen, welche Influencer/Creator bereits Fan der eigenen Seite sind:

Set an audience match to see the percentage of each creator’s audience that matches yours. Choose any creator or group of creators and find others with similar audiences. Explore customized lists of creators based on your past branded content partners, creators who like your Page and more. Email creators and start a conversation about collaborating. Influencer haben hingegen die Möglichkeit, sich auf ihrem Profil als solcher auszuweisen und Branded Content Posts der Vergangenheit zu präsentieren. So bekommt das Unternehmen einen Eindruck von der Qualität der Arbeiten. Zusätzlich können Marken die Audience Insights, sowie die Performance vergangener Kampagnen einsehen.

Haben sich zwei Partner gefunden, tauscht Facebook die E-Mail-Adressen beider Partner aus. Auf den folgenden Prozess der Erstellung und Verbreitung des Contents nimmt Facebook keinen Einfluss mehr.

Der Rollout in Deutschland findet in den nächsten Wochen statt. Ein genaues Datum nennt Facebook nicht. Ihr könnt allerdings die Landingpage des Tools aufrufen und euch dort registrieren: www.facebook.com/collabsmanager/start

What's New – Social Media #11

Instagram Story nun auch mit Carousel Ads

Auf Facebook und Instagram gibt es Carousel Ads inzwischen schon ein paar Jahre. Endlich hat man auch bei den Story Ads die Möglichkeit, insgesamt 3 Story-Elemente in einer Anzeige zu kombinieren.

Hört sich jetzt vielleicht nach einem kleinen Feature an, faktisch erhöht Instagram die mögliche Werbelänge innerhalb von Stories damit allerdings um das dreifache. Damit wird Werbung innerhalb von Stories noch attraktiver, denn ab sofort können zum Beispiel Fotos und Videos in Werbeanzeigen kombiniert werden. Genauso ist es jetzt möglich, ganze Geschichten innerhalb der Anzeigen zu erzählen, denn wie in normalen Stories, gibt es jetzt mehrere Elemente. Wie in einer normalen Story also.

Hier ein paar Format-Vorgaben:

  • Anlieferung in 9:16
  • Auflösung mindestens 1080 x 1920 Pixel
  • Sowohl oben als auch unten solltet ihr 250 Pixel „Platz lassen“ und keinen Text einbauen, da dort das Instagram Profil (oben) und der Call To Action (unten) angezeigt wird
  • Text: weniger ist mehr, da viel Text von Facebook abgestraft wird
  • Fotos werden automatisch 5 Sekunden angezeigt
  • Videos können bis zu 15 Sekunden lang sein
  • Eine komplette Anzeige kann bis zu 45 Sekunden lang sein
  • Eine Story Carousel Ad hat bis zu 3 Elemente, es sind auch 2 Elemente möglich
  • Wie bei anderen Carousel Ads im Feed kann jedes Element einen eigenen Link haben

Der Prozess ist gleich wie bei jeder anderen Anzeige, die ihr auf Facebook und Instagram im Ad-Manager erstellt. Ihr erstellt die Kampagne, die Ad-Sets und bei den Creatives geht es dann los. Bei der Auswertung der Anzeigen wird nur eine Impression gezählt, egal, wie viele der Elemente die User gesehen haben.

Halloween oder: The Walking Dead x OTTO

Seit ein paar Jahren hat sich Halloween auch in Deutschland zum beliebten Anlass für Werbekreationen etabliert. Gut eine Woche vor dem gruseligsten Fest des Jahres legen OTTO und Jung von Matt/Saga nun ihre Version von "The Walking Dead" für OTTO vor.

Die Kampagne besteht aus zwei Videos, die die gleiche Geschichte mit jeweils umgekehrten Vorzeichen erzählen. Im ersten Teil liefern die Mitarbeiter des OTTO-Lieferdienstes ein Herd-Set von Siemens an Kunden in erstaunlich realistischen Zombie-Outfits. In Teil zwei, der erst in einigen Tagen startet, tauchen die OTTO-Lieferanten selbst im Zombie-Kostüm auf, um einer Kundin eine LG-Waschmaschine zu liefern. Zum Ausgang verrät OTTO bislang nur, dass sich die Belieferte als sehr "schlagfertig" erweist.

Mit diesen Auftritten will das Unternehmen sowohl Neu- als auch Bestandskunden für den eigenen Online-Shop begeistern. Dieser, so das OTTO-Versprechen, halte für alle Lebenswelten die richtigen Produkte bereit.

Nach Sexismus-Vorwürfen: Lego zieht Social-Media-Kampagne zurück

"4.057 Teile. Das nennen wir gut bestückt!"

"So kompliziert wie eine Frau. Aber mit Bedienungsanleitung."

"Lassen Sie sich nichts einreden. Es kommt nicht immer auf die Technik an."

Klingt wie die neuste Werbekampagne von true fruits? Ist aber LEGO. Mit einer Werbung für einen Kran aus der Reihe Lego Technic hat es der Spielzeug-Hersteller ein wenig übertrieben und rutscht dabei in nicht mehr ganz so zeitgemäße Gendermuster ab.

Das beworbene Produkt, der geländegängige Kranwagen, kann einiges: Aus 4.057 Teilen können sich Technik-Freaks ein echtes Monstrum zusammenbauen. Einen Meter hoch, 66 cm lang und 26 cm breit. Bei dem Teil handelt es sich angeblich um den bisher größten und höchsten Kran von Lego Technic ever.

Bei der Konzeption der Kampagne hat das Unternehmen allerdings kein gutes Händchen gehabt. Zwar würden viele den Kran vermutlich in erster Linie als Spielzeug bzw. Liebhaberstück für Jungen und Männer einordnen. Wie Lego für das Produkt geworben hat, fanden viele Nutzer aber vor allem sexistisch.

Auf Twitter posteten empörte User Screenshots der Kampagne und der Website:

Inzwischen hat Lego auf die Vorwürfe reagiert und die Kampagne zurückgezogen. Auf Nutzer-Kommentare bei Facebook antwortete das Unternehmen:

"Das Spiel mit LEGO Steinen ist grundsätzlich geschlechtsneutral. Die Kampagne sollte im Vorfeld von Weihnachten die Aufmerksamkeit der wachsenden männlichen Zielgruppe in Deutschland wecken. Für die Form der Umsetzung möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen. Wir führen die Social Media-Kampagne nicht fort. Das wertvolle Feedback, das wir erhalten haben, werden wir bei künftigen Aktionen berücksichtigen."

Na dann.

What's New – Social Media #10

Facebook bringt 3D Fotos

Live Photos gibt es bereits länger im Newsfeed und nun ist im Oktober 2018 ein neues Format dazu gekommen: 3D Fotos.

Wie immer gibt es aktuell noch viele Einschränkungen und auch keine Tools, um das gesamte Potential zu nutzen. Die größte Einschränkung ist die Technik, die Facebook zur Darstellung nutzt: 3D Fotos können nur mit dem iPhone 7+, 8+, X oder XS erstellt werden, die Bilder müssen dabei im Portrait-Modus aufgenommen werden. Facebook nutzt aktuell die künstlich erzeugten 3D Tiefeninformationen, die das iPhone im Hintergrund des Fotos ablegt. Wie erstelle ich ein 3D Foto?

Wenn ihr ein Foto im Portrait Modus mit dem iPhone 7+, 8+, X oder XS aufgenommen habt, findet ihr den „3D Photo“ Punkt ganz normal im Publisher:

Hier zeigt euch Facebook automatisch nur die Fotos, die für die Funktion in Frage kommen. Danach noch eine Copy eingeben und fertig.

Wie immer gilt: wenn ihr den Punkt „3D Photos“ nicht sehen könnt, dann habt entweder nicht das passende Endgerät, oder ihr müsst euch noch etwas gedulden...

Tipps für 3D Fotos

Verschiedene Ebenen – am besten klappt der Effekt, wenn das Objekt etwa 1 Meter von der Kamera entfernt ist. Wenn ihr dann noch etwas im Vordergrund und im Hintergrund habt, sollte der Effekt gut zur Geltung kommen. Kontrast – das Objekt im Vordergrund sollte klar herausstechen. Es hilft wenn sich hier die Farbe und/oder Helligkeit klar unterscheidet. Struktur – ihr solltet darauf achten, dass eure Objekte im Bild etwas Struktur haben und auch klare Kanten. Transparente Objekte vermeiden – der Sensor für die Tiefe funktioniert nicht immer richtig, wenn ihr ein transparentes Objekt aus Glas oder Plastik habt. Das solltet ihr also vermeiden. Nicht gut funktionieren übrigens auch glänzende oder spiegelnde Objekte.

3,4 Millionen Impressions mit nur einem Post: der neueste Reichweiten-Trick bei Facebook

Die organische Reichweite bei Facebook ist tot – zumindest hört man das immer wieder. Wie aber konnte es dann einer Facebook-Seite gelingen, mit nur einem Post und ohne dafür zu bezahlen eine Reichweite von 3,4 Millionen Nutzern zu erzielen?

Wenn ihr ein bisschen Zeit auf Facebook verbringt, ist euch sicher auch schon einmal eines dieser Postings begegnet – vielleicht seid ihr ja selbst schon einmal darauf verlinkt worden: “Diese zwei sollten zum Shoppen nach New York fliegen", oder: „@A @N @R müssen dir einen Döner ausgeben“.

Mit der Verwendung des @-Zeichens wollen die Seitenbetreiber die Nutzer dazu animieren, ihre Freunde zu verlinken und mit einem Augenzwinkern etwas von ihnen einzufordern. Manche Seiten verwenden das ganze Alphabet, um die Wahrscheinlichkeit auf Interaktion zu erhöhen. Bei anderen Varianten soll die Personen verlinkt werden, mit dem der User zuletzt auf WhatsApp geschrieben hat. Die Aufforderung zu gemeinsamen Aktivitäten in der Vor- oder Weihnachtszeit ist zurzeit übrigens besonders beliebt.

Was jetzt erst einmal nach einem einfachen (und, ja: stumpfen) Prinzip klingt, kann im besten Fall seeehr viel Reichweite bringen. Ein Beispiel: Das Hamburger Einkaufszentrum Billstedt Center forderte mit einem Bilder-Post implizit dazu auf, „Shopping Teams“ in den Kommentaren zu markieren. Das Ergebnis: Fast 48.000 Kommentare und mehr als drei Millionen erreichte Nutzer:

Warum werden diese Posts von so vielen Menschen gesehen? Im Januar 2018 kündigte Facebook ein Newsfeed Update an, durch das Posts bevorzugt werden, die Gespräche unter Freunden auslösen und „Meaningful Interactions“ generieren. Interaktionen mit Menschen aus dem eigenen Netzwerk erhalten den größten Ranking-Bonus. Posts, bei denen die Facebook-Nutzer also mit den eigenen Freunden interagieren, bewertet Facebook am höchsten und werden deswegen bevorzugt ausgespielt.

Ob die Methode langfristig funktioniert, um mit zumindest einem einzelnen Post große organische Reichweite zu erzielen, ist unklar. Bereits im vergangenen Dezember hatte Facebook angekündigt, sogenanntes "Engagement Bait" bekämpfen und abstrafen zu wollen. Die Beispiele, die Facebook dabei aufführte, sind jedoch Beiträge, bei denen die Seitenbetreiber die Nutzer stumpf zu Reaktionen auffordern, ohne sie in einen sozialen Kontext zu setzen.

Ob der oben beschriebene Reichweiten-Trick in Zukunft auch als Engagement Bait gewertet wird, weiß nur Facebook selbst.

Probleme mit Facebook & Instagram Ads: häufige Fehler und deren Lösung

Manchmal will die Facebook Kampagne nicht so wie man es gerne hätte. Kein Wunder, es gibt eine Menge Optionen in der Auslieferung, im Design, in der Platzierung, in den Richtlinien, etc. Allfacebook hat die häufigsten Probleme und Lösungen einmal in diesem Artikel zusammengepackt.


What's New – Social Media #9

Instagram will Hashtags verstecken

Hashtags auf Instagram sind viel mehr als eine reine Kategorisierung von Posts. Sie sind Postbeschreibung, Reichweitenbringer und wie eine kleine Community. Aber es gibt da auch ein Problem. Viele der Beschreibungen werden durch Hashtags irrelevant. Was hat die Beschreibung für ein Mehrwert, wenn diese zu 95 % aus Hashtags besteht? Die Hälfte davon aus generischem Kram, damit wir ein paar Fake-Likes und Bot-Kommentare wie „Love this Pic“ bekommen. Yay. Oder auch nicht. Laut diversen Berichten arbeitet Instagram daher zurzeit an einer Funktion, um die Beschreibung eines Bildes in Zukunft von den Hashtags zu trennen. Über einen Button kann zukünftig beim Erstellen des Postings nicht nur ein Ort markiert werden, es können auch Hashtags zum Post hinzugefügt werden. Komplett unabhängig von der Beschreibung des Bildes. Der Vorteil eines solchen Features: Die Beschreibung wird wieder relevanter und schöner. Gleichzeitig gibt es einen Ort, an dem man seine Hashtags unterbringen kann. So bleiben die Communities und Kategorisierung um einzelne Hashtags bestehen. Hashtags im Text werden vermutlich weiterhin möglich sein. Es gibt leider noch keine offizielle Information von Instagram ob und wann dieses Feature letztendlich veröffentlicht wird.

Facebook, Instagram & WhatsApp erobern die Werbepausen

Wie nutzt ihr euer Smartphone beim Fernsehen? Als Second Screen? Oder hat sich euer TV zum Second Screen entwickelt und das Smartphone erhält die größere Aufmerksamkeit? Diese Fragen hat Facebook jetzt in einer Studie analysiert. Dabei wurde einmal das Verhalten während Werbepausen und während TV Formaten ohne Werbung ausgewertet. Wie ihr euch (eventuell aufgrund eures eigenen Verhaltens) sicher denken könnt, erhalten Smartphones sehr viel Aufmerksamkeit und das TV Programm wird immer mehr zur Nebensache. 28 % der Zeit, in der eine TV Sendung läuft, widmen wir uns unseren Smartphones. Startet die Werbepause, erhöht sich der Wert auf fast 50 %. Warum Facebook die Zahlen veröffentlicht, ist klar: Es geht um TV Werbegelder und die sinkende Wahrnehmung der dort ausgestrahlten Spots. Wenn wir uns vom TV Programm gelangweilt fühlen, geht ein Drittel der Zeit an soziale Netzwerke. Zusätzlich kommunizieren wir in Messaging Apps, spielen mobile Games, suchen bei Google nach Informationen oder schmeißen die Fuffis durch Online-Shops. 55 % der Zeit geht an eine mobile App aus dem Facebook Universum (Facebook, Instagram, WhatsApp oder Facebook Messenger).

Google+ ist gestorben und das Netz trauert

Google+ ist gestorben. Weg. Für immer. Google-was? Nunja, nicht der Rede wert eigentlich. Der Grund hierfür soll jedenfalls eine riesige Datenpanne sein, bei der Nutzerdaten an App-Entwickler herausgegeben wurden. So, jetzt wisst ihr es.

"Ich kann nicht glauben, dass ihr Idioten diesen Mist tatsächlich kauft."

Der britische Streetart-Künstler Banksy, der weltweit für seine Guerilla-Werke bekannt ist, ist offensichtlich auch ein PR-Genie. Unmittelbar nach seiner Versteigerung für etwa 1,2 Millionen Euro hat sich das berühmte Banksy-Bild "Girl With Balloon" selbst zerschreddert – vor den Augen der ungläubigen Besucher im Londoner Auktionshaus Sotheby's. Wie kam es dazu, dass sich das Werk einfach so selbst zerstören konnte? Das Auktionshaus hat laut eigener Aussage nichts mit dem Vorfall zu tun. Doch kann das wirklich ohne die Mithilfe der Sotheby's-Mitarbeiter passiert sein? Das Fachblatt "The Art Newspaper" hält es nicht für ausgeschlossen, dass Sotheby's-Mitarbeiter ihre Finger im Spiel hatten. Medien spekulieren, der Wert des Werks könnte sich durch die Aktion erheblich erhöht haben. Das Schreddern ist nun integraler Teil des Kunstwerks – und die Aktion einer der größten PR-Stunts des Jahres.


What's New – Social Media #8

GIF-Versand in Instagram Direct Messages

Konversationen mit animierten GIFs aufpeppen? Bei vielen Messengern bereits Stanni. Jetzt funktioniert das auch endlich via Instagram.

Instagram ist schon lange kein reines Netzwerk zum Präsentieren von Fotos und Videos mehr. Dank Stories-Funktion und integriertem Messenger nutzen viele die App als Kommunikations-Plattform. Ein Trend, den der Mutterkonzern Facebook offenbar gut findet. Mit einem Update baut der Betreiber die Qualitäten der Anwendung als Verständigungswerkzeug aus. Dank einer Kooperation mit der GIF-Plattform Giphy können wir die im Instagram-Messenger versandten Direkt-Nachrichten nun mit lustigen Animationen auflockern.

Ein Update der Instagram-App für iOS und Android bringt die Funktion mit sich. Also direkt ausprobieren!

Scrabble wird 70 und heißt ab jetzt Buchstaben-YOLO

„Packt neue Buchstaben aufs Board und zeigt, wer rasiert!“

So bewirbt Mattel ein Spiel, das 70 Jahre alt ist: Scrabble. Weil der alte Name nicht mehr bei jungen Leuten ankommt, soll das Gesellschaftsspiel nun "Buchstaben-YOLO" heißen. Sau lit oder? Mattel begründet den neuen Namen des beliebten Gesellschaftspieles wie folgt:

  • Roulette – "Glück vong Kugel her"
  • Mensch ärgere Dich nicht – "Chill die Base, Alter"
  • Risiko – "Atomswag"
  • Monopoly – "WAS LETZTE PREIS"
  • Wer wird Millionär – „Ob du dumm bist hab ich gefragt“
  • Twister – "Russenhocke"

"Heutzutage wird in der Gesellschaft teilweise ganz anders gesprochen als noch vor 70 Jahren und das liegt nicht zuletzt an den vielzähligen Jugendlichen mit ihren kreativen Wortkreationen", so Anne Polsak, Unternehmenskommunikation bei Mattel Deutschland.

Da das noch nicht reicht, gibt's noch n flyen Werbespot mit Fitti obendrauf.

Lieber Grundgesetz als Twitter. Thalia provoziert mit Lichtinstallationen

"Statt twittern mal wieder ein Buch lesen. Das Grundgesetz zum Beispiel."

Vor ein paar Tagen warb Thalia mit Lichtinstallationen für das Lesen, unter anderem am Berliner Reichstag. Das war recht provokant und man kommt nich umhin, sich zu fragen, wen genau die Buchhandelskette damit meinte. Donald Trump, der sich meistens eher so semi für die Verfassung der USA interessiert? Oder Bundesinnenminister Horst Seehofer, über den derzeit viele nur noch den Kopf schütteln können?

Die Botschaft ist jedenfalls eindeutig. Mit der Aktion setzt das Unternehmen den nächsten Impuls seiner neuen Kampagne, die zwei Ziele verfolgt. Die neue Ausrichtung von Thalia zu bewerben und die Menschen wieder zum Lesen zu bringen. Letzteres ist angesichts der abnehmenden Toleranz und zunehmenden Hass-Parolen dringend nötig. Der Anteil von Büchern am Gesamtmedienbudget von 566 Minuten liegt bei 27 %, was rund 153 Minuten entspricht. Damit liegt das Buch nach Zahlen von Statista hinter Fernsehen, Internet, Radio und Zeitungen. "Welt, bleib wach" ist damit sicher mehr als ein Weckruf für mehr Leselust. Es ist auch ein Appell, sich den Radikalisierungs-Tendenzen in vielen Ländern entgegenzustellen.

Die Installationen gab es ebenfalls in Hamburg, Dortmund und Köln. Die Kreation der Kampagne kommt von Wynken Blynken & Nod.

In diesem Sinne mal wieder "Apple aus, Birne an!" ;-)

What's New – Social Media #7

Instagram In-App Shopping Funktion für Instagram Stories...

Wer kennt's nicht? Ihr scrollt durch euren Instagram Feed und seht einen Post mit einem Produkt, das ihr haben möchtet. Am liebsten würdet ihr das Teil direkt kaufen, habt aber keine Lust, dazu in den Browser wechseln. Sau nervig. Macht niemand. Ist auch nicht mehr nötig, da Instagram hierzu bereits im Frühjahr die Funktion „Shoppable Organic Posts“ im Instagram Feed eingeführt hat. Hiermit können Marken Produkte auf Instagram Posts markieren. Tippt der Nutzer diese an, gelangt er zu einer Detailansicht innerhalb Instagram. Von dort geht es mit einem Klick auf „Shop Now“ in den entsprechenden Online Shop.

Ebenfalls seit einigen Tagen im Test war die Shopping-Funktion innerhalb von Instagram Stories. Wie Instagram im September 2018 angekündigt hat, ist auch diese Funktion jetzt weltweit verfügbar:

"Shopping in Stories: Nach der im Juni gestarteten kurzen Testphase, wird Shopping in Stories ab sofort global eingeführt. Etwa ein Drittel der am meisten angesehenen Stories stammt von Unternehmen. Dieses Potenzial können Marken jetzt für sich nutzen und der Community noch mehr Informationen zu ihren Produkten geben oder sie direkt in ihren Online-Shop führen."

Im September wird die Funktion nun also allen Brands nach und nach bereitgestellt. Die Markierungen der Produkte werden hier über Instagram Story Sticker gesetzt. Auf jedem Storyelement sind mehrere Produkte möglich. Wenn der Nutzer mit diesen Stickern interagiert, lässt sich wie auch bei den Feed Produkten eine Detailseite aufrufen. Von dort kann die Weiterleitung in den Webseiten Shop erfolgen.

... oder doch eine Instagram Stand-Alone Shopping-App?

Eine Shopping-Funktion hat Instagram bereits (siehe vorheriger Artikel). Jetzt plant Facebook für sein Fotonetzwerk offenbar eine eigenständige Shopping-App.

Eine Stand-Alone-App für Instagram-Shopping könnte Facebooks neuer Vorstoß in den E-Commerce-Bereich sein, berichtet The Verge. Die App könnte analog zu IGTV IG Shopping heißen und soll es Nutzern ermöglichen, die Produkte von Händlern, denen sie folgen, zu durchstöbern und direkt über die App zu kaufen.

Da Instagram mit IGTV bereits eine eigenständige Video-App gelauncht hat, ist es nicht sehr überraschend, dass dieser Schritt nun auch im Shopping-Bereich geplant wird. Bereits 25 Millionen Unternehmen sind auf Instagram aktiv; zwei Millionen davon sind Advertiser. Laut Instagram folgen 80 Prozent der Nutzer mindestens einem Unternehmens-Account.

Mit einer Stand-Alone-App könnte Instagram eine eigenständige Anlaufstelle für die Interaktion mit Marken schaffen und Unternehmen zugleich die Möglichkeit geben, ihre Umsatzchancen zu verbessern – natürlich recht lukrativ für Instagram und seinen Mutterkonzern Facebook. Instagram selbst hält sich zu den Plänen bedeckt.

Sixt und die Maaßen Affäre

EinigerMaaßen überraschend? Nicht wirklich. Einen Tag, nachdem der Wechsel des umstrittenen Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen ins Bundesinnenministerium bekannt wurde, nimmt sich Sixt des Themas an. Die Autovermietung bedient mit ihrem Motiv zur Affäre Maaßen das Unverständnis vieler Menschen für den Wechsel, da es sich ja praktisch um eine Beförderung handelt. Maaßen soll laut Medienberichten mit dem Staatssekretärs-Posten im Innenministerium nun genau den Job haben, den er ohnehin haben wollte – höhere Bezahlung inklusive. Läuft also.

Auf dem am Mittwochabend veröffentlichten Sixt-Motiv liest sich das Ganze so: "Auch bei Sixt: Beförderung auf Knopfdruck". Wobei mit Beförderung natürlich eine Fahrt von A nach B im Mietwagen und mit Knopfdruck die einfache Bestellung eines Fahrzeugs im Internet gemeint ist...

Mit rund 15.700 Reaktionen auf Facebook (Stand: 20.9.; 11 Uhr) hat das inhouse entwickelte Motiv nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung selbst für Sixt-Verhältnisse enorme Resonanz erhalten.

What's New – Social Media #6

Instagram fügt 6 neue Superzoom-Effekte hinzu

Instagram wird jetzt noch dramatischer. Diese Woche hat die App 6 neue Superzoom-Effekte in den Stories hinzugefügt, von denen wir natürlich direkt ein paar austesten mussten:

  • "Herzchen" (siehe Laura)
  • "Paparazzi"
  • "Auf keinen Fall"
  • "Schade" (siehe Betty)
  • "Überraschung"
  • "Feuer" (siehe Manu)

Den Superzoom-Effekt findet ihr in der Stories-Kamera in der unteren Leiste, direkt neben der Boomerang-Funktion.

Wie immer hat noch nicht jeder Zugriff, da Instagram die neuen Effekte nach und nach ausrollt. Falls ihr sie schon nutzen könnt: Viel Spaß beim Ausprobieren!

#Uploadfilter: Das Meme-Urteil ist gefallen...

... und das Internet antwortet mit Memes.

Worum geht es? Grob gesagt: um das neue Urheberrecht und Filterpflichten im Internet. Das Europaparlament hat diese Woche u.a. darüber abgestimmt. Der umstrittenste Punkt der Reform: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags im Vorhinein jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video prüfen. Zeigt das System eine Urheberrechtsverletzung, muss es das Hochladen unterbinden. Das gilt für Anbieter wie Youtube und alle anderen Seiten, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Software-Filtern, die für kleine Anbieter schwer leistbar sind und bei den großen Plattformen bereits fälschlicherweise Inhalte aus dem Netz fegten. Der nun beschlossene Vorschlag des EU-Parlaments sieht Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen vor, gerade auf den nutzerstarken Plattformen greifen aber Upload-Filter.

Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Damit bedroht sie Netzkultur-Phänomene wie Memes, unautorisierte Remixe und nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sogar das Medienarchiv der Wikipedia...

Einen Artikel dazu gibt es hier, natürlich gibt es aber viele unterschiedliche Berichte, Standpunkte und Meinungen zum Artikel 13 und der Abstimmung.

Zur Einstimmung aufs Wochenende hier aber eindeutig die besten Meme-Reaktionen zum #Uploafilter...

What's New – Social Media #5

Facebook Creator Studio für Publisher und Video-Produzenten

In der vergangenen Woche hat Facebook das Facebook Creator Studio veröffentlicht. Diese Plattform erlaubt es Video-Produzenten und Seitenbetreibern alle wesentlichen Funktionen im Blick zu behalten und neue Posts einzustellen. Mit dem Creator Studio gelingt erstmals ein Blick auf die eigenen Seiten, der nicht mit diversen Einstellungen und Zusatzfunktionen ablenkt. Facebook beschreibt das neue Creator Studio wie folgt:

Wir möchten es für Creator und Videoproduzenten so einfach wie möglich machen, ihre Videoinhalte zu verwalten, sich mit Fans auszutauschen und die Performance der Inhalte auf allen ihren Seiten zu verfolgen. […] Unser Ziel ist es, Creator und Videoproduzenten die nötigen Tools zur Verfügung zu stellen, um über Facebook nachhaltige Einnahmen zu generieren. Die Förderung einer aktiven, engagierten Community und längerer Videoinhalte, über die sich Zuschauer austauschen und zu denen sie regelmäßig zurückkehren, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Und wie rufe ich das Creator Studio auf? Klickt am besten hier.

Das Creator Studio umfasst folgende Bereiche:

  • Home
  • Content Library
  • Insights
  • Inbox
  • Rights Manager
  • Pages
  • Sound Collection

Kaum etwas aus diesem Menü ist neu, allerdings befand es sich bisher verstreut auf Facebook und ist nun an einem Ort gebündelt.

Das Studio ist übrigens auch nützlich, um nach Themen oder Kampagnen zu suchen. Mit der Suchfunktion filtert das Feature alle dazu erstellten Beiträge. Über das Posting selbst kann man sich die Insights anzeigen lassen. Im Beispiel unten werden Postings zum Thema "Repair & Balance" gefiltert anzeigt. Über einen Klick auf die erreichten Personen landet man dann auf den Insights des Postings.

Facebook startet Video-Plattform "Watch"

acebook attackiert YouTube und startet sein Konkurrenz-Angebot Watch. Zu sehen sind dort verschiedene Shows mit einzelnen, eher kurzen Episoden. Das Angebot erstreckt sich über Sport-Clips, Vlogs, Koch- und Comedy-Shows sowie Dokus.

Watch bündelt Videos aus Facebook-Seiten an einem zentralen Ort. Die individuelle Auswahl der Videos ist abhängig von den Sehgewohnheiten des Nutzers. Watch zeigt auch an, welche Videos Freunden gefallen haben oder von ihnen geteilt wurden. Stellt es euch ein bisschen wie eine Mischung aus Facebook, YouTube, TV und Netflix vor. Denn so richtig passt es in keine Kategorie.

Facebook nimmt viel Geld in die Hand, um verschiedene Shows in unterschiedlichen Kategorien zu produzieren und zum Teil exklusiv auf Facebook bereit zu stellen. Die Kategorien sind:

  • „Shows that engage fans and community“
  • „Live shows that connect directly with fans.“
  • „Shows that follow a narrative arc or have a consistent theme.“
  • „Live events that bring communities together.“

Natürlich mit den für Facebook üblichen Optionen zur Interaktion: Aktuell sorgt Facebook selbst noch für die Shows innerhalb von Watch. Monetarisiert wird alles auf Facebook wie immer durch Anzeigen, in diesem Fall innerhalb der Sendungen. Das passende Format die „In-Stream-Video-Ads“ könnt ihr schon lange buchen.

Instagram Transparenz mit neuer Funktion

Die Funktion steht noch nicht überall zur Verfügung. Sie wird jedoch über das „Drei-Punkte-Menü“ oben rechts im jeweiligen Account und das folgende Untermenü „About this Account“ abrufbar sein.

What's New – Social Media #4

Instagram: Nametags scannen

Instagram rollt zurzeit das "Nametags" Feature aus. Über das neue Feature kannst du ein Bild erstellen, das Instagram-Nutzer über ihre Stories-Kamera scannen können, um dir auf Instagram zu folgen. Nametags vereinfachen es also, den eigenen Instagram-Account zu promoten.

Für Unternehmen bedeutet es, dass sie Nametags bspw. im Printbereich z.B. auf Postern, Visitenkarten, in Magazinen, usw. nutzen können. Instagram-User können auch hier Nametags einfach über die Kamera einscannen und landen direkt auf dem dazugehörigen Instagram-Profil.

User, die bereits Zugriff auf das neue Feature haben, können einen QR Scanner Button nutzen, um das Nametags Feature aufzurufen. Das Feature kann (im Rahmen der Möglichkeiten) individuell angepasst werden: Emojis oder ein Selfie bilden den Hintergrund, die Farbe kann ebenfalls angepasst werden. Das Nutzername steht in der Mitte, dieser wird dann über die Kamera eingescannt.

Facebook: die „Our Story“-Rubrik

Gar nicht mehr so neu, aber auch noch gar nicht so alt ist die Funktion „Our Story“ auf Facebook, die in der Desktop-Ansicht in der rechten Leiste auftaucht (Mobile ist die Rubrik mittlerweile in den Info-Kasten gewandert).

Hier beschreibt ihr am besten im ersten Satz, wofür eurer Unternehmen steht. Der Nutzer muss erst auf „Mehr anzeigen“ klicken, um dann den weiteren Text zu sehen. Ihr könnt hier ein aktuelles Aufmacher-Foto oder -Video verwenden, das beim Nutzer Lust auf mehr macht. Klappt dieser die komplette Story aus, wirkt sie wie ein Blog-Eintrag. Ihr könnt hier Links setzen, Videos einbetten und eine ganz eigene Formatierung nutzen.

Ganz cool also, um auf Facebook mal ein wenig individueller arbeiten zu können.

Facebook: neues Seitendesign für lokale Unternehmen

Über 80 Millionen Seiten gibt es inzwischen auf Facebook und viele davon gehören lokalen Unternehmen wie Restaurants, Bars oder Geschäften. Um die Seiten für lokale Unternehmen attraktiver zu machen, veröffentlicht Facebook nun eine Reihe von Updates und neuen Features. Das Design bleibt gleich, allerdings erhalten alle Seiten die so genannten „Actions“ (siehe Bild oben):

"People will now be able to tap on a simplified and prominently featured suite of action buttons to do things like book an appointment for a haircut, order a pizza, send a message or write a Recommendation, all on mobile."

Über die Aktionen können Besucher der Seite z.B. eine Reservierung machen, direkt anrufen, usw., hier muss die zum Unternehmen passende Action ausgewählt werden.

Auch bei den Bewertungen tut sich etwas. Die Sterne verschwinden und werden durch ein Zahlenrating ersetzt:

"we’re making it easier for people to recommend your business by bringing Recommendations to your Page. People will now be able to post a Recommendation for your business including text, photos and tags directly on your Page. And Recommendations will also help you reach people while they’re searching for or talking about your business."

Eure Bewertungen können also in Zukunft auch Bilder enthalten, die Sterne verschwinden und die Bewertung ist nun deutlich prominenter im Design integriert.

What's New – Social Media #3

Instagram-Growth-Hack: Mit privatem Profil 10-faches Follower-Wachstum?

Seit ein Algorithmus auf Instagram entscheidet, welche Inhalte die Nutzer angezeigt bekommen, suchen wir nach Strategien für mehr Reichweite und Follower-Wachstum. Jetzt scheint der nächste Growth Hack gefunden...

Betreiber von Meme-Seiten stellen ihre Accounts einfach auf privat – nur wer folgt, bekommt die Inhalte zu sehen. Und wenn einer ihrer Follower einen Post an seine Freunde schickt, muss dieser dem Account ebenfalls folgen, um den Post zu sehen. So einfach ist das.

In den letzten Jahren galt die Explore-Seite, wo Posts erscheinen, die Instagram als passend für den jeweiligen Nutzer empfindet, als der Wachstumsfaktor. Dazu gründeten Influencer Instagram Pods, also Gruppenchats, in denen sich Influencer ihre neuesten Beiträge schicken. Die anderen Mitglieder des Chats beginnen dann sofort, das Bild zu liken, zu teilen und zu kommentieren. Das hohe Start-Engagement soll dem Algorithmus einen erfolgreichen Post suggerieren und ihn so in die Feeds der Nutzer und auf die Explore-Seite spülen.

Laut Instagram selbst sind die drei großen Faktoren, damit ein Post angezeigt wird, Interesse (oder Engagement), Zeit (wie alt ist der Post) und die Beziehung zwischen Nutzer und dem Postenden. Offenbar zählt für die großen Accounts aber die klassische Viralität – aktuell vor allem durch Direkt-Nachrichten unter den Nutzern.

"Die finale Destination für unsere Inhalte ist das Postfach deines Freundes“, sagt Barak Shragai, CEO von IMGN Media, der mit verschiedenen Meme-Accounts arbeitet. „Wenn jemand dein Meme im Explore-Bereich sieht, gibt’s meist keinen Like. Aber wenn du in einem Nachrichten-Chat landest, wird’s relevant.“ Daher sei das Engagement auf Memes, die häufig verschickt werden, oft viel größer als auf solche, die nur in den Empfehlungen landen. Kommt jetzt noch dazu, dass der Empfänger der Nachricht dem privaten Account noch gar nicht folgt, ist der neue Abonnent schon fast sicher.

Fremder Content: Instagram testet Empfehlungen am Ende des Feeds

Der bisher größte Unterschied zwischen dem Facebook und Instagram Algorithmus war, dass der Instagram Feed nur aus Beiträgen von Personen/Unternehmen/Influencern besteht, denen man selbst aktiv folgt (und Werbung). Keine Posts die Freunde geliked haben, keine Nachrichten die geteilt werden, u.v.m., wurden uns hier angezeigt.

Dies könnte sich bald ändern, denn in Zukunft werdet ihr sog. "Empfehlungen" im IG-Feed haben. Zumindest wenn ihr es bis zum Ende eures Feeds schafft, denn im aktuellen Test werden die Beiträge noch nicht vermischt. Ihr seht die Empfehlungen also erst, wenn euer Feed zu Ende ist. Das Format ist ein normaler Post, der mit einem entsprechenden Vermerk versehen ist.

Für Unternehmen ist das neue Feature eine große Chance mehr relevante Personen zu erreichen, die man sonst nur über Werbung erreichen könnte. Und wie kommt man in die Empfehlungen? Das regelt der Instagram Algorithmus automatisch, das heißt es gibt leider keine Tipps oder Tricks wie man es beeinfluss kann. Die Auswahl trifft Instagram für jeden Nutzer personalisiert.

IGTV – Erstes Fazit

Zwei Monate nach dem Launch von Instagram TV wird es zeit für ein erstes Fazit: Wie intensiv nutzen Seiten das neue Feature? Das Ende des Querformats ist jedenfalls (noch) nicht gekommen. Über eine erste Phase des Experimentierens sind wir auch noch nicht hinaus. Das volle 60-Minuten-Potenzial, der eigentliche Mehrwert des neuen Formats IGTV, reizt nahezu noch kein Account aus.

Audi Deutschland, Mercedes Benz, Puma Football und Westwing fallen bisher eher mit Story-Content, weniger mit bis zu 60 Minuten dauernden Produktionen auf. Und ohne Monetarisierungs-Möglichkeiten (die früher oder später auf jeden Fall kommen werden) dürften die meisten IGTV-Publisher ohnehin Aufwand und Kosten für Produktionen scheuen.

Dabei richtet sich das neue Feature dem Unternehmen zufolge in erster Linie auch gar nicht an Brands, sondern Content Creator. Die junge Zielgruppe würde immer weniger Zeit damit verbringen, professionell produzierte Videoinhalte zu konsumieren, sie schauen stattdessen viel lieber authentische Videos ihrer Lieblings-Creator. IGTV geht auf diesen Trend im Nutzungsverhalten ein und ist die perfekte Plattform für Creators.

What's New – Social Media #2

Interaktives Werbeformat: Playable Facebook Ads

Facebook hat ein neues und interaktives Werbeformat veröffentlicht: Playable Ads. Dieses Ad-Format biete die Möglichkeit, kleine Spiele in eine Werbeanzeige zu integrieren, die direkt aus dem Newsfeed gestartet werden – mit einem Klick und ohne Installation:

"Playable ads can also help advertisers drive higher-intent installs from people who have experimented with the game and are therefore more likely to play after installing. Game developers such as Bagelcode and Rovio are already seeing results using this new format. Bagelcode tested playable ads and saw a 3.2X improvement in return on ad spend on Android and a 1.4X improvement in return on ad spend on iOS. And Rovio saw a 40% lower cost per paying user and a 70% lift in day seven return on ad spend."

Zurzeit gibt es die Playable Ads nur für Anbieter von Apps, denn sie sind innerhalb von Ads nur für das Ziel „App Installationen“ verfügbar. Das neue Format ist allerdings ab sofort einsetzbar und hier zu finden:

Wie viel Zeit verbringt ihr auf Instagram und Facebook?

Ende August sollen Nutzer ihre Zeit auf Facebook und Instagram besser steuern können: mithilfe eines Aktivitäten-Dashboards, einer täglichen Erinnerung und einer neuen Funktion zur Einschränkung von Benachrichtigungen. Rollout hat bei einigen schon begonnen. Checkt doch mal, ob es bei euch schon funktioniert und wie lange ihr euch so dort aufhaltet.

Facebook und Instagram sagen dazu übrigens folgendes:

"Wir möchten, dass die Zeit, die Menschen auf Facebook und Instagram verbringen, bewusst, positiv und inspirierend ist. Mit diesen Funktionen geben wir den Menschen mehr Kontrolle über die Zeit, die sie auf unseren Plattformen verbringen. Außerdem möchten wir auch Eltern und Kinder dazu ermutigen, darüber zu sprechen, welches Onlineverhalten für sie am besten ist. [...] Es ist unsere Verantwortung, Menschen dabei zu helfen, zu verstehen, wie viel Zeit sie auf unseren Plattformen verbringen. So können sie ihre Erfahrungen besser steuern."

Wenn ein Meme zur Werbefigur wird...

Das Internet-Meme Harold ist der Star des neuen OTTO Spots. Das Stockfoto-Model sieht zwar immer so aus, als würde er Schmerzen weglächeln, ist aber in Wahrheit ein knallharter Gamer. Noch nicht gesehen? Check dis:


What's New – Social Media #1

Augmented Reality Ads auf Facebook

Augmented Reality und die dazu gehörigen Filter für die Kamera sind schon seit 2017 Thema auf Facebook. Jetzt geht Facebook allerdings den nächsten Schritt und verknüpft die eigene AR-Platform mit Anzeigen:

"Now, with the introduction of AR ads in Facebook News Feed, people can experiment with your brand’s AR camera effects in just one click from your ad. And by incorporating calls-to-action within the camera experience, people can seamlessly go from engaging with your product—such as trying on a lipstick shade or exploring a new game—to making a purchase or installing an app"

Es handelt sich also um eine Facebook AD, die die Nutzer direkt zum eigenen AR-Effekt bringt, beispielsweise, um Lippenstifte zu testen, eine Sonnenbrille anzuprobieren, Möbel im Raum zu positionieren, etc.

Die Technik und die Filter sind dabei nichts Neues. Neu ist vor allem die Verknüpfung mit Anzeigen, was den Effekten endlich die Reichweite gibt, die den Aufwand rechtfertigt. Das eigentliche Format der Anzeige ist dann ein üblicher Bild/Video-Link-Post. Beim Klick öffnet sich der AR Effekt und zusätzlich gibt es einen Call-To-Action, der auf eine beliebige Webseite führen kann.

Wann sind diese Ads verfügbar? Dazu gibt es leider (noch) keine Angabe.

Instagram Algorithmus

Der Instagram Feed wird nicht chronologisch dargestellt, sondern von Instagram für die Nutzer priorisiert. Im Zentrum stehen dabei verschiedenste Indikatoren die Instagram nutzt, um jeden Beitrag zu bewerten und dann personalisiert für jeden Nutzer einen eigenen Feed zusammenstellt. Die ersten drei Faktoren stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Interest – Instagram bewertet, wie interessant ein Beitrag für den jeweiligen Nutzer sein wird, indem es den Inhalt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit bewertet.
  • Timeliness – Instagram bevorzugt neue Postings vor älteren.
  • Relationship – wie nah stehen sich Sender und Absender? Je öfter man miteinander interagiert, desto wahrscheinlicher werden die Posts weit vorne angezeigt.
  • Frequency – Nutzungshäufigkeit von Instagram. Das bezieht sich auch auf den letzten Aufruf der Instagram App.
  • Following – Wie viel Anderen folgt ein Nutzer? Je mehr dies sind, desto größer ist die Auswahl für Instagram und desto schärfer greifen die ersten drei Faktoren.
  • Usage – Wie lange nutzt ein Nutzer die App, also wie lange hat man die App meistens auf? Macht man kürzere Ausflüge bei Instagram oder scrollt minutenlang durch den Feed? Je nachdem greifen auch hier die ersten Faktoren mehr oder weniger.

Instagram Algorithmus = Facebook Algorithmus? Nein. Auf Instagram sehe ich Inhalte von Personen denen ich folge. Auf Facebook sehe ich auch Inhalte von anderen Absendern, wenn Freunde damit interagieren. Solche Posts auf Basis von Interaktionen sind für den IG Algorithmus im Feed irrelevant, man sieht nur Inhalte von Personen denen man folgt.

Für Unternehmen in Zusammenarbeit mit Influencern gilt: Lasst euch nicht von der Anzahl der Follower blenden, sondern die konkreten Zahlen zur Reichweite geben.

Je mehr Interaktionen von einer Person kommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer den Post sieht. Dies bezieht sich auf das Verhalten zwischen einzelnen Accounts und nicht generell auf einen Inhalt. Nur weil ein Bild 10.000 Likes hat, z.B. weil man dieses via Media pusht, wird nicht automatisch die Reichweite explodieren. Follower sind nur dann wertvoll, wenn es eine Interaktion gibt, ansonsten werden diese nichts von den Inhalten sehen.

Instagram Story Sticker im Überblick

Kennt und nutzt ihr alle Möglichkeiten der Instagram Story Sticker? Hier mal eine Übersicht:

  • Fragen: Seit letzter Woche gibt es den "Fragen" Sticker. Mit diesem könnt ihr eine offene Frage an eure Follower stellen. Diese können dann ihre Antwort eintippen und ihr bekommt diese Antworten in einer Übersicht angezeigt. Aus diesen Antworten wiederum könnt ihr neue Storys erstellen. Wird aus der Antwort eine neue Story erstellt, wird der Nutzername des Antwortenden zuerst einmal nicht mit angegeben.
  • Musik: Mit diesem Sticker kann man aus einer großen Auswahl von Songs die aktuelle Story musikalisch hinterlegen.
  • Standort: Der Standort Sticker kann die Reichweite der Story steigern. Das funktioniert besonders gut in etwas kleineren Städten. Dort können Nutzer über den Explore-Bereich der App auf die Stadt-Story aufmerksam werden. In Großstädten ist die Konkurrenz an Stories meist so groß, dass der Algorithmus die eigene Story eher selten ausspielt.
  • Temperatur: Zeigt immer die Temperatur für den Ort an, an dem sich das Smartphone gerade befindet.
  • Uhrzeit/Datum: Okay, easy. Die aktuelle Uhrzeit. Wahlweise als Digitalanzeige oder als Analoganzeige.
  • GIF: Der GIF Sticker erlaubt das Einbinden von animierten GIFs der GIPHY Plattform. Allerdings steht nicht das komplette GIPHY Sortiment zur Verfügung.
  • Erwähnungen: Der Erwähnungen-Sticker kann genutzt werden, um andere Instagram Accounts in der eigenen Story zu markieren. Die entsprechenden Accounts erhalten dann eine Benachrichtigung.
  • Bild im Bild: Der Nutzer nimmt ein Bild oder ein Video auf. Mit dem Bild in Bild Sticker öffnet sich dann die Selfie-Kamera und das eigene Gesicht kann ins Bild eingefügt werden.
  • Hashtag: Je Story kann ein Hashtag Sticker eingefügt werden. Diese Hashtags können die Sichtbarkeit der Story erhöhen, wenn ein Nutzer nach diesem Hashtag sucht oder den Hashtag abonniert hat.
  • Umfrage: Mit dem Umfragen-Sticker könnt ihr „A oder B“ Fragen stellen. Der Story-Ersteller sieht in den Story Statistiken wie das Abstimmungsergebnis ist und erfährt zudem, welcher Nutzer wie gestimmt hat. Im nächsten Schritt kann das Ergebnis selbst wiederum als Story veröffentlicht werden.
  • Slider: Bei der Erstellung kann für den Indikator aus 13 vorgegeben Emojis gewählt werden. Mit dem Slider lässt sich ein Stimmungsbild abfragen. Die User können den Slider frei positionieren, wobei der Indikator umso größer wird, je weiter man ihn nach rechts schiebt.
  • Wochentag: Überraschung – gibt den aktuellen Wochentag an.

Solltet ihr einen dieser Sticker (noch) nicht haben: Das ist normal. Es gibt leider auch keine Tricks, um bestimmt Sticker (schneller) zu erhalten.