Jump to content

SocialMediaNews

From Parasol
Revision as of 16:30, 19 September 2018 by U. Hasenfuss (talk | contribs)
  • What's New / Sep 14, 2018


1. Instagram fügt 6 neue Superzoom-Effekte hinzu

Instagram wird jetzt noch dramatischer. Diese Woche hat die App 6 neue Superzoom-Effekte in den Stories hinzugefügt, von denen wir natürlich direkt ein paar austesten mussten:

Den Superzoom-Effekt findet ihr in der Stories-Kamera in der unteren Leiste, direkt neben der Boomerang-Funktion.

Wie immer hat noch nicht jeder Zugriff, da Instagram die neuen Effekte nach und nach ausrollt. Falls ihr sie schon nutzen könnt: Viel Spaß beim Ausprobieren!


2. #Uploadfilter: Das Meme-Urteil ist gefallen...

... und das Internet antwortet mit Memes.

Worum geht es? Grob gesagt: um das neue Urheberrecht und Filterpflichten im Internet. Das Europaparlament hat diese Woche u.a. darüber abgestimmt. Der umstrittenste Punkt der Reform: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags im Vorhinein jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video prüfen. Zeigt das System eine Urheberrechtsverletzung, muss es das Hochladen unterbinden. Das gilt für Anbieter wie Youtube und alle anderen Seiten, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Software-Filtern, die für kleine Anbieter schwer leistbar sind und bei den großen Plattformen bereits fälschlicherweise Inhalte aus dem Netz fegten. Der nun beschlossene Vorschlag des EU-Parlaments sieht Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen vor, gerade auf den nutzerstarken Plattformen greifen aber Upload-Filter.

Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Damit bedroht sie Netzkultur-Phänomene wie Memes, unautorisierte Remixe und nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sogar das Medienarchiv der Wikipedia...

Einen Artikel dazu gibt es hier: https://netzpolitik.org/2018/das-eu-parlament-legt-einen-schleier-ueber-das-internet-votum-fuer-upload-filter-und-leistungsschutzrecht/, natürlich gibt es aber viele unterschiedliche Berichte, Standpunkte und Meinungen zum Artikel 13 und der Abstimmung.

  • What's New / Sep 7, 2018

1. Facebook Creator Studio für Publisher und Video-Produzenten

In der vergangenen Woche hat Facebook das Facebook Creator Studio veröffentlicht. Diese Plattform erlaubt es Video-Produzenten und Seitenbetreibern alle wesentlichen Funktionen im Blick zu behalten und neue Posts einzustellen. Mit dem Creator Studio gelingt erstmals ein Blick auf die eigenen Seiten, der nicht mit diversen Einstellungen und Zusatzfunktionen ablenkt. Facebook beschreibt das neue Creator Studio wie folgt:

Wir möchten es für Creator und Videoproduzenten so einfach wie möglich machen, ihre Videoinhalte zu verwalten, sich mit Fans auszutauschen und die Performance der Inhalte auf allen ihren Seiten zu verfolgen. […] Unser Ziel ist es, Creator und Videoproduzenten die nötigen Tools zur Verfügung zu stellen, um über Facebook nachhaltige Einnahmen zu generieren. Die Förderung einer aktiven, engagierten Community und längerer Videoinhalte, über die sich Zuschauer austauschen und zu denen sie regelmäßig zurückkehren, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Und wie rufe ich das Creator Studio auf? Klickt am besten hier.

Das Creator Studio umfasst folgende Bereiche:

Home Content Library Insights Inbox Rights Manager Pages Sound Collection Kaum etwas aus diesem Menü ist neu, allerdings befand es sich bisher verstreut auf Facebook und ist nun an einem Ort gebündelt.

Das Studio ist übrigens auch nützlich, um nach Themen oder Kampagnen zu suchen. Mit der Suchfunktion filtert das Feature alle dazu erstellten Beiträge. Über das Posting selbst kann man sich die Insights anzeigen lassen. Im Beispiel unten werden Postings zum Thema "Repair & Balance" gefiltert anzeigt. Über einen Klick auf die erreichten Personen landet man dann auf den Insights des Postings:


2. Facebook startet Video-Plattform "Watch"

Facebook attackiert YouTube und startet sein Konkurrenz-Angebot Watch. Zu sehen sind dort verschiedene Shows mit einzelnen, eher kurzen Episoden. Das Angebot erstreckt sich über Sport-Clips, Vlogs, Koch- und Comedy-Shows sowie Dokus.

Watch bündelt Videos aus Facebook-Seiten an einem zentralen Ort. Die individuelle Auswahl der Videos ist abhängig von den Sehgewohnheiten des Nutzers. Watch zeigt auch an, welche Videos Freunden gefallen haben oder von ihnen geteilt wurden. Stellt es euch ein bisschen wie eine Mischung aus Facebook, YouTube, TV und Netflix vor. Denn so richtig passt es in keine Kategorie.


Facebook nimmt viel Geld in die Hand, um verschiedene Shows in unterschiedlichen Kategorien zu produzieren und zum Teil exklusiv auf Facebook bereit zu stellen. Die Kategorien sind:

„Shows that engage fans and community“ „Live shows that connect directly with fans.“ „Shows that follow a narrative arc or have a consistent theme.“ „Live events that bring communities together.“ Natürlich mit den für Facebook üblichen Optionen zur Interaktion:


Aktuell sorgt Facebook selbst noch für die Shows innerhalb von Watch. Monetarisiert wird alles auf Facebook wie immer durch Anzeigen, in diesem Fall innerhalb der Sendungen. Das passende Format die „In-Stream-Video-Ads“ könnt ihr schon lange buchen.

Mehr zum Thema gibt es hier.


3. Instagram Transparenz mit neuer Funktion

Als Facebook im vergangenen Jahr verkündete, dass die Anzeigen aller Facebook Pages in Zukunft offengelegt werden, gab es einen Aufschrei. Aber entgegen vieler Befürchtungen hat sich dadurch am Facebook Marketing nur wenig geändert. Ganz im Gegenteil, die neue Transparenz wurde von den Nutzern sehr positiv aufgenommen.

Klar, dass Instagram nun den gleichen Weg geht. Ab sofort soll es bei Accounts, die eine große Anzahl an Personen erreichen, Zusatzinformationen geben.

Instagram schreibt dazu:

Our community has told us that it’s important to them to have a deeper understanding of accounts that reach many people on Instagram, particularly when those accounts are sharing information related to current events, political or social causes, for example. […]

Diese Transparenz wird in mehreren Schritten erfolgen. Erst können die Accounts ihre Informationen überprüfen. Danach werden diese veröffentlicht.

Für den Anfang klärt die neue Funktion die folgenden Fragen:

Seit wann gibt es den Account? Aus welchem Land wird der Account betrieben? Welche Anzeigen sind mit diesem Account verbunden? Welche anderen Nutzernamen hatte der Account seit September 2017? Andere Accounts mit ähnlicher Followerstruktur Die Funktion steht noch nicht überall zur Verfügung. Sie wird jedoch über das „Drei-Punkte-Menü“ oben rechts im jeweiligen Account und das folgende Untermenü „About this Account“ abrufbar sein.