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SocialMediaNews: Difference between revisions

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== What's New – Social Media #8==  
== What's New – Social Media #8==  
== What's New – Social Media #7==  
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== What's New – Social Media #6==  
== What's New – Social Media #6==
 
===Instagram fügt 6 neue Superzoom-Effekte hinzu===
Instagram wird jetzt noch dramatischer. Diese Woche hat die App 6 neue Superzoom-Effekte in den Stories hinzugefügt, von denen wir natürlich direkt ein paar austesten mussten:
 
*"Herzchen" (siehe Laura)
*"Paparazzi"
*"Auf keinen Fall"
*"Schade" (siehe Betty)
*"Überraschung"
*"Feuer" (siehe Manu)
Den Superzoom-Effekt findet ihr in der Stories-Kamera in der unteren Leiste, direkt neben der Boomerang-Funktion.
 
Wie immer hat noch nicht jeder Zugriff, da Instagram die neuen Effekte nach und nach ausrollt. Falls ihr sie schon nutzen könnt: Viel Spaß beim Ausprobieren!
 
===#Uploadfilter: Das Meme-Urteil ist gefallen...===
... und das Internet antwortet mit Memes.
 
Worum geht es? Grob gesagt: um das neue Urheberrecht und Filterpflichten im Internet. Das Europaparlament hat diese Woche u.a. darüber abgestimmt. Der umstrittenste Punkt der Reform: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags im Vorhinein jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video prüfen. Zeigt das System eine Urheberrechtsverletzung, muss es das Hochladen unterbinden. Das gilt für Anbieter wie Youtube und alle anderen Seiten, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Software-Filtern, die für kleine Anbieter schwer leistbar sind und bei den großen Plattformen bereits fälschlicherweise Inhalte aus dem Netz fegten. Der nun beschlossene Vorschlag des EU-Parlaments sieht Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen vor, gerade auf den nutzerstarken Plattformen greifen aber Upload-Filter.
 
Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Damit bedroht sie Netzkultur-Phänomene wie Memes, unautorisierte Remixe und nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sogar das Medienarchiv der Wikipedia...
 
Einen Artikel dazu gibt es hier, natürlich gibt es aber viele unterschiedliche Berichte, Standpunkte und Meinungen zum Artikel 13 und der Abstimmung.
 
Zur Einstimmung aufs Wochenende hier aber eindeutig die besten Meme-Reaktionen zum #Uploafilter...
 
== What's New – Social Media #5==  
== What's New – Social Media #5==  



Revision as of 15:36, 26 September 2018

What's New – Social Media #8

What's New – Social Media #7

What's New – Social Media #6

Instagram fügt 6 neue Superzoom-Effekte hinzu

Instagram wird jetzt noch dramatischer. Diese Woche hat die App 6 neue Superzoom-Effekte in den Stories hinzugefügt, von denen wir natürlich direkt ein paar austesten mussten:

  • "Herzchen" (siehe Laura)
  • "Paparazzi"
  • "Auf keinen Fall"
  • "Schade" (siehe Betty)
  • "Überraschung"
  • "Feuer" (siehe Manu)

Den Superzoom-Effekt findet ihr in der Stories-Kamera in der unteren Leiste, direkt neben der Boomerang-Funktion.

Wie immer hat noch nicht jeder Zugriff, da Instagram die neuen Effekte nach und nach ausrollt. Falls ihr sie schon nutzen könnt: Viel Spaß beim Ausprobieren!

#Uploadfilter: Das Meme-Urteil ist gefallen...

... und das Internet antwortet mit Memes.

Worum geht es? Grob gesagt: um das neue Urheberrecht und Filterpflichten im Internet. Das Europaparlament hat diese Woche u.a. darüber abgestimmt. Der umstrittenste Punkt der Reform: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags im Vorhinein jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video prüfen. Zeigt das System eine Urheberrechtsverletzung, muss es das Hochladen unterbinden. Das gilt für Anbieter wie Youtube und alle anderen Seiten, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Software-Filtern, die für kleine Anbieter schwer leistbar sind und bei den großen Plattformen bereits fälschlicherweise Inhalte aus dem Netz fegten. Der nun beschlossene Vorschlag des EU-Parlaments sieht Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen vor, gerade auf den nutzerstarken Plattformen greifen aber Upload-Filter.

Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Damit bedroht sie Netzkultur-Phänomene wie Memes, unautorisierte Remixe und nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sogar das Medienarchiv der Wikipedia...

Einen Artikel dazu gibt es hier, natürlich gibt es aber viele unterschiedliche Berichte, Standpunkte und Meinungen zum Artikel 13 und der Abstimmung.

Zur Einstimmung aufs Wochenende hier aber eindeutig die besten Meme-Reaktionen zum #Uploafilter...

What's New – Social Media #5

Facebook Creator Studio für Publisher und Video-Produzenten

In der vergangenen Woche hat Facebook das Facebook Creator Studio veröffentlicht. Diese Plattform erlaubt es Video-Produzenten und Seitenbetreibern alle wesentlichen Funktionen im Blick zu behalten und neue Posts einzustellen. Mit dem Creator Studio gelingt erstmals ein Blick auf die eigenen Seiten, der nicht mit diversen Einstellungen und Zusatzfunktionen ablenkt. Facebook beschreibt das neue Creator Studio wie folgt:

Wir möchten es für Creator und Videoproduzenten so einfach wie möglich machen, ihre Videoinhalte zu verwalten, sich mit Fans auszutauschen und die Performance der Inhalte auf allen ihren Seiten zu verfolgen. […] Unser Ziel ist es, Creator und Videoproduzenten die nötigen Tools zur Verfügung zu stellen, um über Facebook nachhaltige Einnahmen zu generieren. Die Förderung einer aktiven, engagierten Community und längerer Videoinhalte, über die sich Zuschauer austauschen und zu denen sie regelmäßig zurückkehren, sind der Schlüssel zum Erfolg.

Und wie rufe ich das Creator Studio auf? Klickt am besten hier.

Das Creator Studio umfasst folgende Bereiche:

  • Home
  • Content Library
  • Insights
  • Inbox
  • Rights Manager
  • Pages
  • Sound Collection

Kaum etwas aus diesem Menü ist neu, allerdings befand es sich bisher verstreut auf Facebook und ist nun an einem Ort gebündelt.

Das Studio ist übrigens auch nützlich, um nach Themen oder Kampagnen zu suchen. Mit der Suchfunktion filtert das Feature alle dazu erstellten Beiträge. Über das Posting selbst kann man sich die Insights anzeigen lassen. Im Beispiel unten werden Postings zum Thema "Repair & Balance" gefiltert anzeigt. Über einen Klick auf die erreichten Personen landet man dann auf den Insights des Postings.

Facebook startet Video-Plattform "Watch"

acebook attackiert YouTube und startet sein Konkurrenz-Angebot Watch. Zu sehen sind dort verschiedene Shows mit einzelnen, eher kurzen Episoden. Das Angebot erstreckt sich über Sport-Clips, Vlogs, Koch- und Comedy-Shows sowie Dokus.

Watch bündelt Videos aus Facebook-Seiten an einem zentralen Ort. Die individuelle Auswahl der Videos ist abhängig von den Sehgewohnheiten des Nutzers. Watch zeigt auch an, welche Videos Freunden gefallen haben oder von ihnen geteilt wurden. Stellt es euch ein bisschen wie eine Mischung aus Facebook, YouTube, TV und Netflix vor. Denn so richtig passt es in keine Kategorie.

Facebook nimmt viel Geld in die Hand, um verschiedene Shows in unterschiedlichen Kategorien zu produzieren und zum Teil exklusiv auf Facebook bereit zu stellen. Die Kategorien sind:

  • „Shows that engage fans and community“
  • „Live shows that connect directly with fans.“
  • „Shows that follow a narrative arc or have a consistent theme.“
  • „Live events that bring communities together.“

Natürlich mit den für Facebook üblichen Optionen zur Interaktion: Aktuell sorgt Facebook selbst noch für die Shows innerhalb von Watch. Monetarisiert wird alles auf Facebook wie immer durch Anzeigen, in diesem Fall innerhalb der Sendungen. Das passende Format die „In-Stream-Video-Ads“ könnt ihr schon lange buchen.

Instagram Transparenz mit neuer Funktion

Die Funktion steht noch nicht überall zur Verfügung. Sie wird jedoch über das „Drei-Punkte-Menü“ oben rechts im jeweiligen Account und das folgende Untermenü „About this Account“ abrufbar sein.

What's New – Social Media #4

Instagram: Nametags scannen

Instagram rollt zurzeit das "Nametags" Feature aus. Über das neue Feature kannst du ein Bild erstellen, das Instagram-Nutzer über ihre Stories-Kamera scannen können, um dir auf Instagram zu folgen. Nametags vereinfachen es also, den eigenen Instagram-Account zu promoten.

Für Unternehmen bedeutet es, dass sie Nametags bspw. im Printbereich z.B. auf Postern, Visitenkarten, in Magazinen, usw. nutzen können. Instagram-User können auch hier Nametags einfach über die Kamera einscannen und landen direkt auf dem dazugehörigen Instagram-Profil.

User, die bereits Zugriff auf das neue Feature haben, können einen QR Scanner Button nutzen, um das Nametags Feature aufzurufen. Das Feature kann (im Rahmen der Möglichkeiten) individuell angepasst werden: Emojis oder ein Selfie bilden den Hintergrund, die Farbe kann ebenfalls angepasst werden. Das Nutzername steht in der Mitte, dieser wird dann über die Kamera eingescannt.

Facebook: die „Our Story“-Rubrik

Gar nicht mehr so neu, aber auch noch gar nicht so alt ist die Funktion „Our Story“ auf Facebook, die in der Desktop-Ansicht in der rechten Leiste auftaucht (Mobile ist die Rubrik mittlerweile in den Info-Kasten gewandert).

Hier beschreibt ihr am besten im ersten Satz, wofür eurer Unternehmen steht. Der Nutzer muss erst auf „Mehr anzeigen“ klicken, um dann den weiteren Text zu sehen. Ihr könnt hier ein aktuelles Aufmacher-Foto oder -Video verwenden, das beim Nutzer Lust auf mehr macht. Klappt dieser die komplette Story aus, wirkt sie wie ein Blog-Eintrag. Ihr könnt hier Links setzen, Videos einbetten und eine ganz eigene Formatierung nutzen.

Ganz cool also, um auf Facebook mal ein wenig individueller arbeiten zu können.

Facebook: neues Seitendesign für lokale Unternehmen

Über 80 Millionen Seiten gibt es inzwischen auf Facebook und viele davon gehören lokalen Unternehmen wie Restaurants, Bars oder Geschäften. Um die Seiten für lokale Unternehmen attraktiver zu machen, veröffentlicht Facebook nun eine Reihe von Updates und neuen Features. Das Design bleibt gleich, allerdings erhalten alle Seiten die so genannten „Actions“ (siehe Bild oben):

"People will now be able to tap on a simplified and prominently featured suite of action buttons to do things like book an appointment for a haircut, order a pizza, send a message or write a Recommendation, all on mobile."

Über die Aktionen können Besucher der Seite z.B. eine Reservierung machen, direkt anrufen, usw., hier muss die zum Unternehmen passende Action ausgewählt werden.

Auch bei den Bewertungen tut sich etwas. Die Sterne verschwinden und werden durch ein Zahlenrating ersetzt:

"we’re making it easier for people to recommend your business by bringing Recommendations to your Page. People will now be able to post a Recommendation for your business including text, photos and tags directly on your Page. And Recommendations will also help you reach people while they’re searching for or talking about your business."

Eure Bewertungen können also in Zukunft auch Bilder enthalten, die Sterne verschwinden und die Bewertung ist nun deutlich prominenter im Design integriert.

What's New – Social Media #3

Instagram-Growth-Hack: Mit privatem Profil 10-faches Follower-Wachstum?

Seit ein Algorithmus auf Instagram entscheidet, welche Inhalte die Nutzer angezeigt bekommen, suchen wir nach Strategien für mehr Reichweite und Follower-Wachstum. Jetzt scheint der nächste Growth Hack gefunden...

Betreiber von Meme-Seiten stellen ihre Accounts einfach auf privat – nur wer folgt, bekommt die Inhalte zu sehen. Und wenn einer ihrer Follower einen Post an seine Freunde schickt, muss dieser dem Account ebenfalls folgen, um den Post zu sehen. So einfach ist das.

In den letzten Jahren galt die Explore-Seite, wo Posts erscheinen, die Instagram als passend für den jeweiligen Nutzer empfindet, als der Wachstumsfaktor. Dazu gründeten Influencer Instagram Pods, also Gruppenchats, in denen sich Influencer ihre neuesten Beiträge schicken. Die anderen Mitglieder des Chats beginnen dann sofort, das Bild zu liken, zu teilen und zu kommentieren. Das hohe Start-Engagement soll dem Algorithmus einen erfolgreichen Post suggerieren und ihn so in die Feeds der Nutzer und auf die Explore-Seite spülen.

Laut Instagram selbst sind die drei großen Faktoren, damit ein Post angezeigt wird, Interesse (oder Engagement), Zeit (wie alt ist der Post) und die Beziehung zwischen Nutzer und dem Postenden. Offenbar zählt für die großen Accounts aber die klassische Viralität – aktuell vor allem durch Direkt-Nachrichten unter den Nutzern.

"Die finale Destination für unsere Inhalte ist das Postfach deines Freundes“, sagt Barak Shragai, CEO von IMGN Media, der mit verschiedenen Meme-Accounts arbeitet. „Wenn jemand dein Meme im Explore-Bereich sieht, gibt’s meist keinen Like. Aber wenn du in einem Nachrichten-Chat landest, wird’s relevant.“ Daher sei das Engagement auf Memes, die häufig verschickt werden, oft viel größer als auf solche, die nur in den Empfehlungen landen. Kommt jetzt noch dazu, dass der Empfänger der Nachricht dem privaten Account noch gar nicht folgt, ist der neue Abonnent schon fast sicher.

Fremder Content: Instagram testet Empfehlungen am Ende des Feeds

Der bisher größte Unterschied zwischen dem Facebook und Instagram Algorithmus war, dass der Instagram Feed nur aus Beiträgen von Personen/Unternehmen/Influencern besteht, denen man selbst aktiv folgt (und Werbung). Keine Posts die Freunde geliked haben, keine Nachrichten die geteilt werden, u.v.m., wurden uns hier angezeigt.

Dies könnte sich bald ändern, denn in Zukunft werdet ihr sog. "Empfehlungen" im IG-Feed haben. Zumindest wenn ihr es bis zum Ende eures Feeds schafft, denn im aktuellen Test werden die Beiträge noch nicht vermischt. Ihr seht die Empfehlungen also erst, wenn euer Feed zu Ende ist. Das Format ist ein normaler Post, der mit einem entsprechenden Vermerk versehen ist.

Für Unternehmen ist das neue Feature eine große Chance mehr relevante Personen zu erreichen, die man sonst nur über Werbung erreichen könnte. Und wie kommt man in die Empfehlungen? Das regelt der Instagram Algorithmus automatisch, das heißt es gibt leider keine Tipps oder Tricks wie man es beeinfluss kann. Die Auswahl trifft Instagram für jeden Nutzer personalisiert.

IGTV – Erstes Fazit

Zwei Monate nach dem Launch von Instagram TV wird es zeit für ein erstes Fazit: Wie intensiv nutzen Seiten das neue Feature? Das Ende des Querformats ist jedenfalls (noch) nicht gekommen. Über eine erste Phase des Experimentierens sind wir auch noch nicht hinaus. Das volle 60-Minuten-Potenzial, der eigentliche Mehrwert des neuen Formats IGTV, reizt nahezu noch kein Account aus.

Audi Deutschland, Mercedes Benz, Puma Football und Westwing fallen bisher eher mit Story-Content, weniger mit bis zu 60 Minuten dauernden Produktionen auf. Und ohne Monetarisierungs-Möglichkeiten (die früher oder später auf jeden Fall kommen werden) dürften die meisten IGTV-Publisher ohnehin Aufwand und Kosten für Produktionen scheuen.

Dabei richtet sich das neue Feature dem Unternehmen zufolge in erster Linie auch gar nicht an Brands, sondern Content Creator. Die junge Zielgruppe würde immer weniger Zeit damit verbringen, professionell produzierte Videoinhalte zu konsumieren, sie schauen stattdessen viel lieber authentische Videos ihrer Lieblings-Creator. IGTV geht auf diesen Trend im Nutzungsverhalten ein und ist die perfekte Plattform für Creators.

What's New – Social Media #2

Interaktives Werbeformat: Playable Facebook Ads

Facebook hat ein neues und interaktives Werbeformat veröffentlicht: Playable Ads. Dieses Ad-Format biete die Möglichkeit, kleine Spiele in eine Werbeanzeige zu integrieren, die direkt aus dem Newsfeed gestartet werden – mit einem Klick und ohne Installation:

"Playable ads can also help advertisers drive higher-intent installs from people who have experimented with the game and are therefore more likely to play after installing. Game developers such as Bagelcode and Rovio are already seeing results using this new format. Bagelcode tested playable ads and saw a 3.2X improvement in return on ad spend on Android and a 1.4X improvement in return on ad spend on iOS. And Rovio saw a 40% lower cost per paying user and a 70% lift in day seven return on ad spend."

Zurzeit gibt es die Playable Ads nur für Anbieter von Apps, denn sie sind innerhalb von Ads nur für das Ziel „App Installationen“ verfügbar. Das neue Format ist allerdings ab sofort einsetzbar und hier zu finden:

Wie viel Zeit verbringt ihr auf Instagram und Facebook?

Ende August sollen Nutzer ihre Zeit auf Facebook und Instagram besser steuern können: mithilfe eines Aktivitäten-Dashboards, einer täglichen Erinnerung und einer neuen Funktion zur Einschränkung von Benachrichtigungen. Rollout hat bei einigen schon begonnen. Checkt doch mal, ob es bei euch schon funktioniert und wie lange ihr euch so dort aufhaltet.

Facebook und Instagram sagen dazu übrigens folgendes:

"Wir möchten, dass die Zeit, die Menschen auf Facebook und Instagram verbringen, bewusst, positiv und inspirierend ist. Mit diesen Funktionen geben wir den Menschen mehr Kontrolle über die Zeit, die sie auf unseren Plattformen verbringen. Außerdem möchten wir auch Eltern und Kinder dazu ermutigen, darüber zu sprechen, welches Onlineverhalten für sie am besten ist. [...] Es ist unsere Verantwortung, Menschen dabei zu helfen, zu verstehen, wie viel Zeit sie auf unseren Plattformen verbringen. So können sie ihre Erfahrungen besser steuern."

Wenn ein Meme zur Werbefigur wird...

Das Internet-Meme Harold ist der Star des neuen OTTO Spots. Das Stockfoto-Model sieht zwar immer so aus, als würde er Schmerzen weglächeln, ist aber in Wahrheit ein knallharter Gamer. Noch nicht gesehen? Check dis:


What's New – Social Media #1

Augmented Reality Ads auf Facebook

Augmented Reality und die dazu gehörigen Filter für die Kamera sind schon seit 2017 Thema auf Facebook. Jetzt geht Facebook allerdings den nächsten Schritt und verknüpft die eigene AR-Platform mit Anzeigen:

"Now, with the introduction of AR ads in Facebook News Feed, people can experiment with your brand’s AR camera effects in just one click from your ad. And by incorporating calls-to-action within the camera experience, people can seamlessly go from engaging with your product—such as trying on a lipstick shade or exploring a new game—to making a purchase or installing an app"

Es handelt sich also um eine Facebook AD, die die Nutzer direkt zum eigenen AR-Effekt bringt, beispielsweise, um Lippenstifte zu testen, eine Sonnenbrille anzuprobieren, Möbel im Raum zu positionieren, etc.

Die Technik und die Filter sind dabei nichts Neues. Neu ist vor allem die Verknüpfung mit Anzeigen, was den Effekten endlich die Reichweite gibt, die den Aufwand rechtfertigt. Das eigentliche Format der Anzeige ist dann ein üblicher Bild/Video-Link-Post. Beim Klick öffnet sich der AR Effekt und zusätzlich gibt es einen Call-To-Action, der auf eine beliebige Webseite führen kann.

Wann sind diese Ads verfügbar? Dazu gibt es leider (noch) keine Angabe.

Instagram Algorithmus

Der Instagram Feed wird nicht chronologisch dargestellt, sondern von Instagram für die Nutzer priorisiert. Im Zentrum stehen dabei verschiedenste Indikatoren die Instagram nutzt, um jeden Beitrag zu bewerten und dann personalisiert für jeden Nutzer einen eigenen Feed zusammenstellt. Die ersten drei Faktoren stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Interest – Instagram bewertet, wie interessant ein Beitrag für den jeweiligen Nutzer sein wird, indem es den Inhalt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit bewertet.
  • Timeliness – Instagram bevorzugt neue Postings vor älteren.
  • Relationship – wie nah stehen sich Sender und Absender? Je öfter man miteinander interagiert, desto wahrscheinlicher werden die Posts weit vorne angezeigt.
  • Frequency – Nutzungshäufigkeit von Instagram. Das bezieht sich auch auf den letzten Aufruf der Instagram App.
  • Following – Wie viel Anderen folgt ein Nutzer? Je mehr dies sind, desto größer ist die Auswahl für Instagram und desto schärfer greifen die ersten drei Faktoren.
  • Usage – Wie lange nutzt ein Nutzer die App, also wie lange hat man die App meistens auf? Macht man kürzere Ausflüge bei Instagram oder scrollt minutenlang durch den Feed? Je nachdem greifen auch hier die ersten Faktoren mehr oder weniger.

Instagram Algorithmus = Facebook Algorithmus? Nein. Auf Instagram sehe ich Inhalte von Personen denen ich folge. Auf Facebook sehe ich auch Inhalte von anderen Absendern, wenn Freunde damit interagieren. Solche Posts auf Basis von Interaktionen sind für den IG Algorithmus im Feed irrelevant, man sieht nur Inhalte von Personen denen man folgt.

Für Unternehmen in Zusammenarbeit mit Influencern gilt: Lasst euch nicht von der Anzahl der Follower blenden, sondern die konkreten Zahlen zur Reichweite geben.

Je mehr Interaktionen von einer Person kommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer den Post sieht. Dies bezieht sich auf das Verhalten zwischen einzelnen Accounts und nicht generell auf einen Inhalt. Nur weil ein Bild 10.000 Likes hat, z.B. weil man dieses via Media pusht, wird nicht automatisch die Reichweite explodieren. Follower sind nur dann wertvoll, wenn es eine Interaktion gibt, ansonsten werden diese nichts von den Inhalten sehen.

Instagram Story Sticker im Überblick

Kennt und nutzt ihr alle Möglichkeiten der Instagram Story Sticker? Hier mal eine Übersicht:

  • Fragen: Seit letzter Woche gibt es den "Fragen" Sticker. Mit diesem könnt ihr eine offene Frage an eure Follower stellen. Diese können dann ihre Antwort eintippen und ihr bekommt diese Antworten in einer Übersicht angezeigt. Aus diesen Antworten wiederum könnt ihr neue Storys erstellen. Wird aus der Antwort eine neue Story erstellt, wird der Nutzername des Antwortenden zuerst einmal nicht mit angegeben.
  • Musik: Mit diesem Sticker kann man aus einer großen Auswahl von Songs die aktuelle Story musikalisch hinterlegen.
  • Standort: Der Standort Sticker kann die Reichweite der Story steigern. Das funktioniert besonders gut in etwas kleineren Städten. Dort können Nutzer über den Explore-Bereich der App auf die Stadt-Story aufmerksam werden. In Großstädten ist die Konkurrenz an Stories meist so groß, dass der Algorithmus die eigene Story eher selten ausspielt.
  • Temperatur: Zeigt immer die Temperatur für den Ort an, an dem sich das Smartphone gerade befindet.
  • Uhrzeit/Datum: Okay, easy. Die aktuelle Uhrzeit. Wahlweise als Digitalanzeige oder als Analoganzeige.
  • GIF: Der GIF Sticker erlaubt das Einbinden von animierten GIFs der GIPHY Plattform. Allerdings steht nicht das komplette GIPHY Sortiment zur Verfügung.
  • Erwähnungen: Der Erwähnungen-Sticker kann genutzt werden, um andere Instagram Accounts in der eigenen Story zu markieren. Die entsprechenden Accounts erhalten dann eine Benachrichtigung.
  • Bild im Bild: Der Nutzer nimmt ein Bild oder ein Video auf. Mit dem Bild in Bild Sticker öffnet sich dann die Selfie-Kamera und das eigene Gesicht kann ins Bild eingefügt werden.
  • Hashtag: Je Story kann ein Hashtag Sticker eingefügt werden. Diese Hashtags können die Sichtbarkeit der Story erhöhen, wenn ein Nutzer nach diesem Hashtag sucht oder den Hashtag abonniert hat.
  • Umfrage: Mit dem Umfragen-Sticker könnt ihr „A oder B“ Fragen stellen. Der Story-Ersteller sieht in den Story Statistiken wie das Abstimmungsergebnis ist und erfährt zudem, welcher Nutzer wie gestimmt hat. Im nächsten Schritt kann das Ergebnis selbst wiederum als Story veröffentlicht werden.
  • Slider: Bei der Erstellung kann für den Indikator aus 13 vorgegeben Emojis gewählt werden. Mit dem Slider lässt sich ein Stimmungsbild abfragen. Die User können den Slider frei positionieren, wobei der Indikator umso größer wird, je weiter man ihn nach rechts schiebt.
  • Wochentag: Überraschung – gibt den aktuellen Wochentag an.

Solltet ihr einen dieser Sticker (noch) nicht haben: Das ist normal. Es gibt leider auch keine Tricks, um bestimmt Sticker (schneller) zu erhalten.