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SocialMediaNews: Difference between revisions

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* What's New / Sep 14, 2018<br />
== What's New – Social Media #8==
== What's New – Social Media #7==
== What's New – Social Media #6==
== What's New – Social Media #5==
== What's New – Social Media #4==
== What's New – Social Media #3==
== What's New – Social Media #2==




1. Instagram fügt 6 neue Superzoom-Effekte hinzu
== What's New – Social Media #1==
===1. AUGMENTED REALITY ADS AUF FACEBOOK===
Augmented Reality und die dazu gehörigen Filter für die Kamera sind schon seit 2017  Thema auf Facebook. Jetzt geht Facebook allerdings den nächsten Schritt und verknüpft die eigene AR-Platform mit Anzeigen:


Instagram wird jetzt noch dramatischer. Diese Woche hat die App 6 neue Superzoom-Effekte in den Stories hinzugefügt, von denen wir natürlich direkt ein paar austesten mussten:
"Now, with the introduction of AR ads in Facebook News Feed, people can experiment with your brand’s AR camera effects in just one click from your ad. And by incorporating calls-to-action within the camera experience, people can seamlessly go from engaging with your product—such as trying on a lipstick shade or exploring a new game—to making a purchase or installing an app"


Den Superzoom-Effekt findet ihr in der Stories-Kamera in der unteren Leiste, direkt neben der Boomerang-Funktion.
Es handelt sich also um eine Facebook AD, die die Nutzer direkt zum eigenen AR-Effekt bringt, beispielsweise, um Lippenstifte zu testen, eine Sonnenbrille anzuprobieren, Möbel im Raum zu positionieren, etc.


Wie immer hat noch nicht jeder Zugriff, da Instagram die neuen Effekte nach und nach ausrollt. Falls ihr sie schon nutzen könnt: Viel Spaß beim Ausprobieren!
Die Technik und die Filter sind dabei nichts Neues. Neu ist vor allem die Verknüpfung mit Anzeigen, was den Effekten endlich die Reichweite gibt, die den Aufwand rechtfertigt. Das eigentliche Format der Anzeige ist dann ein üblicher Bild/Video-Link-Post. Beim Klick öffnet sich der AR Effekt und zusätzlich gibt es einen Call-To-Action, der auf eine beliebige Webseite führen kann.  


Wann sind diese Ads verfügbar? Dazu gibt es leider (noch) keine Angabe.
2. #Uploadfilter: Das Meme-Urteil ist gefallen...


... und das Internet antwortet mit Memes.  
===2. INSTAGRAM ALGORITHMUS===
Der Instagram Feed wird nicht chronologisch dargestellt, sondern von Instagram für die Nutzer priorisiert. Im Zentrum stehen dabei verschiedenste Indikatoren die Instagram nutzt, um jeden Beitrag zu bewerten und dann personalisiert für jeden Nutzer einen eigenen Feed zusammenstellt. Die ersten drei Faktoren stehen dabei im Mittelpunkt:


Worum geht es? Grob gesagt: um das neue Urheberrecht und Filterpflichten im Internet. Das Europaparlament hat diese Woche u.a. darüber abgestimmt. Der umstrittenste Punkt der Reform: Betreiber von Internetplattformen müssen nach Artikel 13 des Vorschlags im Vorhinein jedes von Nutzern hochgeladene Bild, jede Tonaufnahme und jedes Video prüfen. Zeigt das System eine Urheberrechtsverletzung, muss es das Hochladen unterbinden. Das gilt für Anbieter wie Youtube und alle anderen Seiten, die von Nutzern erstellte Inhalte anbieten. Erfüllen lässt sich die Verpflichtung nur mit Software-Filtern, die für kleine Anbieter schwer leistbar sind und bei den großen Plattformen bereits fälschlicherweise Inhalte aus dem Netz fegten. Der nun beschlossene Vorschlag des EU-Parlaments sieht Ausnahmen für kleine und mittlere Unternehmen vor, gerade auf den nutzerstarken Plattformen greifen aber Upload-Filter.
*Interest – Instagram bewertet, wie interessant ein Beitrag für den jeweiligen Nutzer sein wird, indem es den Inhalt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit bewertet.  
*Timeliness – Instagram bevorzugt neue Postings vor älteren.
*Relationship – wie nah stehen sich Sender und Absender? Je öfter man miteinander interagiert, desto wahrscheinlicher werden die Posts weit vorne angezeigt.
*Frequency – Nutzungshäufigkeit von Instagram. Das bezieht sich auch auf den letzten Aufruf der Instagram App.
*Following – Wie viel Anderen folgt ein Nutzer? Je mehr dies sind, desto größer ist die Auswahl für Instagram und desto schärfer greifen die ersten drei Faktoren.
*Usage – Wie lange nutzt ein Nutzer die App, also wie lange hat man die App meistens auf? Macht man kürzere Ausflüge bei Instagram oder scrollt minutenlang durch den Feed? Je nachdem greifen auch hier die ersten Faktoren mehr oder weniger.  


Die Filterpflicht überlässt der Software die Entscheidung darüber, was Nutzer hochladen dürfen und was nicht. Damit bedroht sie Netzkultur-Phänomene wie Memes, unautorisierte Remixe und nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sogar das Medienarchiv der Wikipedia...
Instagram Algorithmus = Facebook Algorithmus? Nein. Auf Instagram sehe ich Inhalte von Personen denen ich folge. Auf Facebook sehe ich auch Inhalte von anderen Absendern, wenn Freunde damit interagieren. Solche Posts auf Basis von Interaktionen sind für den IG Algorithmus im Feed irrelevant, man sieht nur Inhalte von Personen denen man folgt.


Einen Artikel dazu gibt es hier: [[hier|https://netzpolitik.org/2018/das-eu-parlament-legt-einen-schleier-ueber-das-internet-votum-fuer-upload-filter-und-leistungsschutzrecht/]], natürlich gibt es aber viele unterschiedliche Berichte, Standpunkte und Meinungen zum Artikel 13 und der Abstimmung.
Für Unternehmen in Zusammenarbeit mit Influencern gilt: Lasst euch nicht von der Anzahl der Follower blenden, sondern die konkreten Zahlen zur Reichweite geben.


* What's New / Sep 7, 2018<br />
Je mehr Interaktionen von einer Person kommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer den Post sieht. Dies bezieht sich auf das Verhalten zwischen einzelnen Accounts und nicht generell auf einen Inhalt. Nur weil ein Bild 10.000 Likes hat, z.B. weil man dieses via Media pusht, wird nicht automatisch die Reichweite explodieren. Follower sind nur dann wertvoll, wenn es eine Interaktion gibt, ansonsten werden diese nichts von den Inhalten sehen.


1. Facebook Creator Studio für Publisher und Video-Produzenten
===3. INSTAGRAM STORY STICKER IM ÜBERBLICK===


In der vergangenen Woche hat Facebook das Facebook Creator Studio veröffentlicht. Diese Plattform erlaubt es Video-Produzenten und Seitenbetreibern alle wesentlichen Funktionen im Blick zu behalten und neue Posts einzustellen. Mit dem Creator Studio gelingt erstmals ein Blick auf die eigenen Seiten, der nicht mit diversen Einstellungen und Zusatzfunktionen ablenkt. Facebook beschreibt das neue Creator Studio wie folgt:
Kennt und nutzt ihr alle Möglichkeiten der Instagram Story Sticker? Hier mal eine Übersicht:


Wir möchten es für Creator und Videoproduzenten so einfach wie möglich machen, ihre Videoinhalte zu verwalten, sich mit Fans auszutauschen und die Performance der Inhalte auf allen ihren Seiten zu verfolgen. […] Unser Ziel ist es, Creator und Videoproduzenten die nötigen Tools zur Verfügung zu stellen, um über Facebook nachhaltige Einnahmen zu generieren. Die Förderung einer aktiven, engagierten Community und längerer Videoinhalte, über die sich Zuschauer austauschen und zu denen sie regelmäßig zurückkehren, sind der Schlüssel zum Erfolg.
*Fragen: Seit letzter Woche gibt es den "Fragen" Sticker. Mit diesem könnt ihr eine offene Frage an eure Follower stellen. Diese können dann ihre Antwort eintippen und ihr bekommt diese Antworten in einer Übersicht angezeigt. Aus diesen Antworten wiederum könnt ihr neue Storys erstellen. Wird aus der Antwort eine neue Story erstellt, wird der Nutzername des Antwortenden zuerst einmal nicht mit angegeben.
*Musik: Mit diesem Sticker kann man aus einer großen Auswahl von Songs die aktuelle Story musikalisch hinterlegen.
*Standort: Der Standort Sticker kann die Reichweite der Story steigern. Das funktioniert besonders gut in etwas kleineren Städten. Dort können Nutzer über den Explore-Bereich der App auf die Stadt-Story aufmerksam werden. In Großstädten ist die Konkurrenz an Stories meist so groß, dass der Algorithmus die eigene Story eher selten ausspielt.
*Temperatur:  Zeigt immer die Temperatur für den Ort an, an dem sich das Smartphone gerade befindet.
*Uhrzeit/Datum: Okay, easy. Die aktuelle Uhrzeit. Wahlweise als Digitalanzeige oder als Analoganzeige.
*GIF: Der GIF Sticker erlaubt das Einbinden von animierten GIFs der GIPHY Plattform. Allerdings steht nicht das komplette GIPHY Sortiment zur Verfügung.
*Erwähnungen: Der Erwähnungen-Sticker kann genutzt werden, um andere Instagram Accounts in der eigenen Story zu markieren. Die entsprechenden Accounts erhalten dann eine Benachrichtigung.
*Bild im Bild: Der Nutzer nimmt ein Bild oder ein Video auf. Mit dem Bild in Bild Sticker öffnet sich dann die Selfie-Kamera und das eigene Gesicht kann ins Bild eingefügt werden.
*Hashtag: Je Story kann ein Hashtag Sticker eingefügt werden. Diese Hashtags können die Sichtbarkeit der Story erhöhen, wenn ein Nutzer nach diesem Hashtag sucht oder den Hashtag abonniert hat.
*Umfrage: Mit dem Umfragen-Sticker könnt ihr „A oder B“ Fragen stellen. Der Story-Ersteller sieht in den Story Statistiken wie das Abstimmungsergebnis ist und erfährt zudem, welcher Nutzer wie gestimmt hat. Im nächsten Schritt kann das Ergebnis selbst wiederum als Story veröffentlicht werden.
*Slider: Bei der Erstellung kann für den Indikator aus 13 vorgegeben Emojis gewählt werden. Mit dem Slider lässt sich ein Stimmungsbild abfragen. Die User können den Slider frei positionieren, wobei der Indikator umso größer wird, je weiter man ihn nach rechts schiebt.
*Wochentag: Überraschung – gibt den aktuellen Wochentag an.


Und wie rufe ich das Creator Studio auf? Klickt am besten hier.
Solltet ihr einen dieser Sticker (noch) nicht haben: Das ist normal. Es gibt leider auch keine Tricks, um bestimmt Sticker (schneller) zu erhalten.
 
Das Creator Studio umfasst folgende Bereiche:
 
Home
Content Library
Insights
Inbox
Rights Manager
Pages
Sound Collection
Kaum etwas aus diesem Menü ist neu, allerdings befand es sich bisher verstreut auf Facebook und ist nun an einem Ort gebündelt.
 
Das Studio ist übrigens auch nützlich, um nach Themen oder Kampagnen zu suchen. Mit der Suchfunktion filtert das Feature alle dazu erstellten Beiträge. Über das Posting selbst kann man sich die Insights anzeigen lassen. Im Beispiel unten werden Postings zum Thema "Repair & Balance" gefiltert anzeigt. Über einen Klick auf die erreichten Personen landet man dann auf den Insights des Postings:
 
2. Facebook startet Video-Plattform "Watch"
 
Facebook attackiert YouTube und startet sein Konkurrenz-Angebot Watch. Zu sehen sind dort verschiedene Shows mit einzelnen, eher kurzen Episoden. Das Angebot erstreckt sich über Sport-Clips, Vlogs, Koch- und Comedy-Shows sowie Dokus.
 
Watch bündelt Videos aus Facebook-Seiten an einem zentralen Ort. Die individuelle Auswahl der Videos ist abhängig von den Sehgewohnheiten des Nutzers. Watch zeigt auch an, welche Videos Freunden gefallen haben oder von ihnen geteilt wurden. Stellt es euch ein bisschen wie eine Mischung aus Facebook, YouTube, TV und Netflix vor. Denn so richtig passt es in keine Kategorie.
 
 
Facebook nimmt viel Geld in die Hand, um verschiedene Shows in unterschiedlichen Kategorien zu produzieren und zum Teil exklusiv auf Facebook bereit zu stellen. Die Kategorien sind:
 
„Shows that engage fans and community“
„Live shows that connect directly with fans.“
„Shows that follow a narrative arc or have a consistent theme.“
„Live events that bring communities together.“
Natürlich mit den für Facebook üblichen Optionen zur Interaktion:
 
 
Aktuell sorgt Facebook selbst noch für die Shows innerhalb von Watch. Monetarisiert wird alles auf Facebook wie immer durch Anzeigen, in diesem Fall innerhalb der Sendungen. Das passende Format die „In-Stream-Video-Ads“ könnt ihr schon lange buchen.
 
Mehr zum Thema gibt es hier.
 
3. Instagram Transparenz mit neuer Funktion
 
Als Facebook im vergangenen Jahr verkündete, dass die Anzeigen aller Facebook Pages in Zukunft offengelegt werden, gab es einen Aufschrei. Aber entgegen vieler Befürchtungen hat sich dadurch am Facebook Marketing nur wenig geändert. Ganz im Gegenteil, die neue Transparenz wurde von den Nutzern sehr positiv aufgenommen.
 
Klar, dass Instagram nun den gleichen Weg geht. Ab sofort soll es bei Accounts, die eine große Anzahl an Personen erreichen, Zusatzinformationen geben.
 
Instagram schreibt dazu:
 
Our community has told us that it’s important to them to have a deeper understanding of accounts that reach many people on Instagram, particularly when those accounts are sharing information related to current events, political or social causes, for example. […]
 
Diese Transparenz wird in mehreren Schritten erfolgen. Erst können die Accounts ihre Informationen überprüfen. Danach werden diese veröffentlicht.
 
Für den Anfang klärt die neue Funktion die folgenden Fragen:
 
Seit wann gibt es den Account?
Aus welchem Land wird der Account betrieben?
Welche Anzeigen sind mit diesem Account verbunden?
Welche anderen Nutzernamen hatte der Account seit September 2017?
Andere Accounts mit ähnlicher Followerstruktur
Die Funktion steht noch nicht überall zur Verfügung. Sie wird jedoch über das „Drei-Punkte-Menü“ oben rechts im jeweiligen Account und das folgende Untermenü „About this Account“ abrufbar sein.

Revision as of 15:08, 26 September 2018

What's New – Social Media #8

What's New – Social Media #7

What's New – Social Media #6

What's New – Social Media #5

What's New – Social Media #4

What's New – Social Media #3

What's New – Social Media #2

What's New – Social Media #1

1. AUGMENTED REALITY ADS AUF FACEBOOK

Augmented Reality und die dazu gehörigen Filter für die Kamera sind schon seit 2017 Thema auf Facebook. Jetzt geht Facebook allerdings den nächsten Schritt und verknüpft die eigene AR-Platform mit Anzeigen:

"Now, with the introduction of AR ads in Facebook News Feed, people can experiment with your brand’s AR camera effects in just one click from your ad. And by incorporating calls-to-action within the camera experience, people can seamlessly go from engaging with your product—such as trying on a lipstick shade or exploring a new game—to making a purchase or installing an app"

Es handelt sich also um eine Facebook AD, die die Nutzer direkt zum eigenen AR-Effekt bringt, beispielsweise, um Lippenstifte zu testen, eine Sonnenbrille anzuprobieren, Möbel im Raum zu positionieren, etc.

Die Technik und die Filter sind dabei nichts Neues. Neu ist vor allem die Verknüpfung mit Anzeigen, was den Effekten endlich die Reichweite gibt, die den Aufwand rechtfertigt. Das eigentliche Format der Anzeige ist dann ein üblicher Bild/Video-Link-Post. Beim Klick öffnet sich der AR Effekt und zusätzlich gibt es einen Call-To-Action, der auf eine beliebige Webseite führen kann.

Wann sind diese Ads verfügbar? Dazu gibt es leider (noch) keine Angabe.

2. INSTAGRAM ALGORITHMUS

Der Instagram Feed wird nicht chronologisch dargestellt, sondern von Instagram für die Nutzer priorisiert. Im Zentrum stehen dabei verschiedenste Indikatoren die Instagram nutzt, um jeden Beitrag zu bewerten und dann personalisiert für jeden Nutzer einen eigenen Feed zusammenstellt. Die ersten drei Faktoren stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Interest – Instagram bewertet, wie interessant ein Beitrag für den jeweiligen Nutzer sein wird, indem es den Inhalt mit dem Verhalten aus der Vergangenheit bewertet.
  • Timeliness – Instagram bevorzugt neue Postings vor älteren.
  • Relationship – wie nah stehen sich Sender und Absender? Je öfter man miteinander interagiert, desto wahrscheinlicher werden die Posts weit vorne angezeigt.
  • Frequency – Nutzungshäufigkeit von Instagram. Das bezieht sich auch auf den letzten Aufruf der Instagram App.
  • Following – Wie viel Anderen folgt ein Nutzer? Je mehr dies sind, desto größer ist die Auswahl für Instagram und desto schärfer greifen die ersten drei Faktoren.
  • Usage – Wie lange nutzt ein Nutzer die App, also wie lange hat man die App meistens auf? Macht man kürzere Ausflüge bei Instagram oder scrollt minutenlang durch den Feed? Je nachdem greifen auch hier die ersten Faktoren mehr oder weniger.

Instagram Algorithmus = Facebook Algorithmus? Nein. Auf Instagram sehe ich Inhalte von Personen denen ich folge. Auf Facebook sehe ich auch Inhalte von anderen Absendern, wenn Freunde damit interagieren. Solche Posts auf Basis von Interaktionen sind für den IG Algorithmus im Feed irrelevant, man sieht nur Inhalte von Personen denen man folgt.

Für Unternehmen in Zusammenarbeit mit Influencern gilt: Lasst euch nicht von der Anzahl der Follower blenden, sondern die konkreten Zahlen zur Reichweite geben.

Je mehr Interaktionen von einer Person kommen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer den Post sieht. Dies bezieht sich auf das Verhalten zwischen einzelnen Accounts und nicht generell auf einen Inhalt. Nur weil ein Bild 10.000 Likes hat, z.B. weil man dieses via Media pusht, wird nicht automatisch die Reichweite explodieren. Follower sind nur dann wertvoll, wenn es eine Interaktion gibt, ansonsten werden diese nichts von den Inhalten sehen.

3. INSTAGRAM STORY STICKER IM ÜBERBLICK

Kennt und nutzt ihr alle Möglichkeiten der Instagram Story Sticker? Hier mal eine Übersicht:

  • Fragen: Seit letzter Woche gibt es den "Fragen" Sticker. Mit diesem könnt ihr eine offene Frage an eure Follower stellen. Diese können dann ihre Antwort eintippen und ihr bekommt diese Antworten in einer Übersicht angezeigt. Aus diesen Antworten wiederum könnt ihr neue Storys erstellen. Wird aus der Antwort eine neue Story erstellt, wird der Nutzername des Antwortenden zuerst einmal nicht mit angegeben.
  • Musik: Mit diesem Sticker kann man aus einer großen Auswahl von Songs die aktuelle Story musikalisch hinterlegen.
  • Standort: Der Standort Sticker kann die Reichweite der Story steigern. Das funktioniert besonders gut in etwas kleineren Städten. Dort können Nutzer über den Explore-Bereich der App auf die Stadt-Story aufmerksam werden. In Großstädten ist die Konkurrenz an Stories meist so groß, dass der Algorithmus die eigene Story eher selten ausspielt.
  • Temperatur: Zeigt immer die Temperatur für den Ort an, an dem sich das Smartphone gerade befindet.
  • Uhrzeit/Datum: Okay, easy. Die aktuelle Uhrzeit. Wahlweise als Digitalanzeige oder als Analoganzeige.
  • GIF: Der GIF Sticker erlaubt das Einbinden von animierten GIFs der GIPHY Plattform. Allerdings steht nicht das komplette GIPHY Sortiment zur Verfügung.
  • Erwähnungen: Der Erwähnungen-Sticker kann genutzt werden, um andere Instagram Accounts in der eigenen Story zu markieren. Die entsprechenden Accounts erhalten dann eine Benachrichtigung.
  • Bild im Bild: Der Nutzer nimmt ein Bild oder ein Video auf. Mit dem Bild in Bild Sticker öffnet sich dann die Selfie-Kamera und das eigene Gesicht kann ins Bild eingefügt werden.
  • Hashtag: Je Story kann ein Hashtag Sticker eingefügt werden. Diese Hashtags können die Sichtbarkeit der Story erhöhen, wenn ein Nutzer nach diesem Hashtag sucht oder den Hashtag abonniert hat.
  • Umfrage: Mit dem Umfragen-Sticker könnt ihr „A oder B“ Fragen stellen. Der Story-Ersteller sieht in den Story Statistiken wie das Abstimmungsergebnis ist und erfährt zudem, welcher Nutzer wie gestimmt hat. Im nächsten Schritt kann das Ergebnis selbst wiederum als Story veröffentlicht werden.
  • Slider: Bei der Erstellung kann für den Indikator aus 13 vorgegeben Emojis gewählt werden. Mit dem Slider lässt sich ein Stimmungsbild abfragen. Die User können den Slider frei positionieren, wobei der Indikator umso größer wird, je weiter man ihn nach rechts schiebt.
  • Wochentag: Überraschung – gibt den aktuellen Wochentag an.

Solltet ihr einen dieser Sticker (noch) nicht haben: Das ist normal. Es gibt leider auch keine Tricks, um bestimmt Sticker (schneller) zu erhalten.